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PFARREI HEILIG GEIST HAMBURG
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Nr. 149 // 2. Oktober 2026
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Alle Termine, Veranstaltungen, Gottesdienste: Spirit für die Woche
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Liebe Leserinnen und Leser,
in der letzten Woche besuchte Papst Leo XIV. Frankreich „die älteste Tochter der Kirche“. Sie haben es sicher in den Medien verfolgen können. Die vielen (jungen) Menschen, die im streng laizistischen Frankreich die Messen besuchten. Die Frage, ob Präsident Macron, obwohl katholisch getauft, als Staatspräsident die Messen besuchen soll? Ja, nein, unter bestimmten Umständen schon.
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In Frankreich treten die Widersprüche um das Thema Glaube, die Verwurzelung in der christlichen Tradition besonders stark hervor. Da ist das Erbe der Revolution, das Freunde und Feinde der Kirche immer noch trennt und dafür sorgt, dass sich die Kirche in Frankreich vor allem durch Spenden finanzieren muss. Da sind ihre Fehlleistungen, der enorme französische Missbrauchsskandal. Da sind das koloniale Erbe und die Zuwanderung, die für eine neue Demographie und religiöse Präferenz sorgen. Das Christentum ist auf dem Rückzug. Einerseits. Andererseits ist da das gerade unter jungen Erwachsenen stark erwachte Interesse am christlichen Glauben. Allein die 80.000 Plätze im Stade de France, wo Papst Leo eine Messe hielt, waren in wenigen Minuten vergeben. Wir sehen Erosion und neuen Schwung zur gleichen Zeit. Und wir sehen, so berichten französische Soziologen, auch eine Art Spaltung in der Kirche: Eine bedeutungsloser werdende Kirche wird elitärer und kämpferischer und zeichnet damit die Trennlinien nach, die viele europäische Gesellschaften, auch die deutsche, durchziehen. „Rechte“ und „linke“ Strömungen grenzen sich voneinander ab. Papst Leo hat deshalb nicht ohne Grund zum Schluss seiner Reise Metz als Station gewählt, die für das große europäische Versöhnungsprojekt steht. Geehrt wurde dabei Robert Schuman, französischer Außenminister nach dem Zweiten Weltkrieg, deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg. Schuman hat als sehr gläubiger Katholik die europäische Einigung maßgeblich mit vorangetrieben, zusammen mit zwei anderen gläubigen Katholiken: dem Italiener Alcide de Gasperi und dem Deutschen Konrad Adenauer. Das europäische Projekt, will uns Leo damit sagen, ist auch ein katholisches Projekt: allumfassend, anschlussfähig.
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Worauf wir uns freuen können:
- Auf drei Kirchenkaffees an diesem Sonntag: den Kirchenkaffee in St. Antonius, den der Schulverein organisiert, das Stehkaffee in St. Elisabeth im Eingangsbereich der frisch gestrichenen Kirche und schließlich den Besuch von 30 Messdienern aus Fulda in St. Bonifatius. Letztere gestalten die Messe mit und sind dann herzlich zum Gemeindekaffee eingeladen.
- Auf unseren neuen Weihbischof Johannes Zehe, der am 10. Oktober im Dom in sein Amt eingeführt wird. Beginn 10.30 Uhr (bitte frühzeitig da sein, es wird voll).
- Auf ein Taizé-Singen am 14. Oktober in St. Antonius um 19 Uhr.
- Auf das gesungene Abendlob am 17. Oktober des St. Antonius-Chores. Laudate Dominum: mit Solistin, Klavier- und Orgelbegleitung. Leitung: Tom Kessler. Beginn 18 Uhr.
- Weitere interessante Veranstaltungen und unser Gottesdienstangebot finden Sie nur einen Klick entfernt im beigefügten Spirit für die Woche.
Herzliche Grüße + bis nächste Woche
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Christina Knüllig (Referentin Öffentlichkeitsarbeit)
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