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PFARREI HEILIG GEIST HAMBURG
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Nr. 154 // 6. November 2026
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Liebe Leserinnen und Leser,
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wie Sie wissen, leben wir in Zeiten abnehmender Kirchenmitgliedschaft und sinkender Einnahmen. Deshalb bemüht sich unser Erzbistum um einen alternativen Weg (Sendung und Sammlung), der am Ende digitaler sein, weniger Kirchorte und mehr Ehrenamtsbeteiligung umfassen wird.
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In der vergangenen Woche konnten wir etwas erleben, was vermeintlich mit der Vergangenheit zu tun hat, aber doch auch viel für die Zukunft bereithält. Denn am Mittwoch haben wir im Mariendom das Requiem für den vor gut vier Wochen verstorbenen Pastor Klaus Alefelder gefeiert. Dieser war Zeit seines Lebens engagierter Pfarrer, mit den Stationen Blankenese, Kiel, Bad Bramstedt und schließlich 25 Jahre in St. Elisabeth. Die Domkirche war am Nachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt. Und da Klaus Alefelder testamentarisch Vorsorge getroffen hatte, wurden wir Zeuge eines ausgesucht schönen und feierlichen Gottesdienstes, musikalisch eingerahmt von je einem Orgelsolo Christ ist erstanden. Wir hörten vom Weinstock und den Reben, wir hörten, – „bitte keine biographische Predigt!“ –, wie der Erzbischof sein priesterliches Lebenswerk an drei Stationen stellvertretend ausleuchtete und einer vielschichtigen Persönlichkeit noch einmal Raum gab. Wir hörten, da standen schon die Sargträger bereit, wie ein Mensch mit einem Sendungsauftrag und einer Berufung allem Weltlichen entkleidet, nun als Priester Klaus vor Gott tritt und um Gnade und Segen bittet. Das war in seiner Schlichtheit ein bewegender Moment. Denn wie soll man den Übergang vom Leben zum Tod sonst fassen? Wie das Unausweichliche ausdrücken?
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Wir sprechen über Kirche oft als Problemkirche, zu viel Vergangenheit, zu wenig Zukunft. Am Mittwoch im Mariendom beim Requiem aber stand die Zeit still und der Raum wurde weit: Ein Mensch mit Berufung wird verabschiedet, und alle können sehen und erleben, was Glaube, Liebe und Hoffnung bewirken können. So viele Menschen, die Anteil nehmen, ein riesiges Netzwerk, das ein Mensch in der Nachfolge Jesu mitgestiftet hat und von dem er sicher selbst immer wieder zurückbeeinflusst wurde. So wichtig die Orte kirchlichen Lebens und die Berufung aller Getauften sind, so wichtig bleiben doch auch diese starken Momente in unserer Kirche, die das Alltägliche übersteigen und so neue Kraft geben.
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Auszug beim Requiem von Pfarrer i.R. Klaus Alefelder im Mariendom am 4.11.2026
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Und das gibt es für die kommende Woche zu vermelden:
- Leider muss das Konzert des John Dowland Chors am 14. November in St. Elisabeth abgesagt werden. Zu viele Sänger/innen sind erkrankt.
- Als „kleinen Trost“ können Sie sich bereits jetzt ein Adventskonzert in St. Bonifatius notieren: Am 20. Dezember gastiert dort das Hamburger Vokalensemble Lux Aeterna. Beginn: 17 Uhr.
- Alle weiteren Veranstaltungen, Vorankündigungen und Gottesdienste finden Sie wie immer nur einen Klick entfernt im Spirit für die Woche.
Herzliche Grüße + bis nächste Woche
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Christina Knüllig (Referentin für Öffentlichkeit)
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