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PFARREI HEILIG GEIST HAMBURG
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Nr. 150 // 9. Oktober 2026
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Alle Termine, Veranstaltungen, Gottesdienste: Spirit für die Woche
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Liebe Leserinnen und Leser,
noch leuchten die Kürbisse an jeder Ecke, noch liegt die Fülle des Erntedankfestes frisch in der Luft. Wir haben gerade erst gefeiert und gedankt für all das, was gewachsen ist und uns geschenkt wurde. Und doch spüren wir es schon: Die Blätter färben sich, die Sonne zieht sich zurück, die Tage werden kürzer. Die stille Jahreszeit kündigt sich an.
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Auch in der Kita meiner Tochter wurde Erntedank gefeiert, und wir kaufen heute Gemüse ein, um es zu spenden. Eine kleine Geste, die daran erinnert, wie selbstverständlich Teilen sein kann.
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Denn Dankbarkeit und Teilen gehören zusammen. Wer erkennt, wie reich beschenkt er ist, möchte etwas davon weitergeben. Gut aufeinander aufzupassen, einander im Blick zu behalten: So kommen wir miteinander durch Herbst und Winter. Keiner soll alleine durch die dunkle Zeit gehen müssen.
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Der Herbst ist auch eine Zeit des Loslassens. In diesen Tagen nehmen wir Abschied von Pastor em. Klaus Karl Alefelder, der viele Jahre als Pfarrer von St. Elisabeth gewirkt hat. Er hat Menschen begleitet, getauft, getraut, getröstet und unzähligen Gläubigen in unserer Gemeinde ein Stück Heimat geschenkt. Wir sind dankbar für alles, was er gesät hat und was in vielen von uns weiterwächst.
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Wer seine Erinnerungen, seinen Dank oder ein persönliches Wort festhalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich in das Kondolenzbuch einzutragen, das in der Kirche St. Elisabeth ausliegt. Das Requiem wird am Mittwoch, dem 4. November im Mariendom gehalten werden. Erzbischof Stefan Heße wird der Zelebrant sein.
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Abschied und Dank, Fülle und Loslassen: Der Herbst hält beides zugleich in seinen Händen. Vielleicht ist es gerade diese Jahreszeit, die uns spüren lässt, dass alles Leben in einem größeren Zusammenhang steht und getragen ist. Niemand hat das tiefer empfunden als Franz von Assisi, dessen Todestag sich in diesem Monat zum 800. Mal jährt. In seinem Sonnengesang lobt er Gott für Bruder Sonne und Schwester Mond, für Wasser, Erde und alles Lebendige. Wer die Schönheit und Weisheit der Schöpfung so bewusst wahrnimmt, kann neu in Einklang kommen mit allem, was von Gott herkommt.
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Und genau dafür ist unsere Pfarrei da. Hier gibt es so vieles, das Halt und Orientierung schenken kann: Begegnung, Gemeinschaft, einen Ort zum Ankommen. Oft näher, als wir denken.
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Tanja Dirbach Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit
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