Am 12. Dezember 2021 ist es so weit: Die neue Pfarrei Heilig Geist wird errichtet. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte der katholischen Kirche in Hamburg Alster-Nord-West.
Die Pfarreimitglieder sind herzlich eingeladen, die Kirche vor Ort mitzugestalten und sich ehrenamtlich zu engagieren. Grundlage für ihr Handeln sind das Evangelium und das Pastoralkonzept der Pfarrei, an dem die gemeinsame Arbeit sich ausrichtet.
Die Mitarbeit ist auf vielerlei Weise möglich. Insbesondere werden nun aber ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, die sich gern in einem der Fachausschüsse des Kirchenvorstands der Pfarrei Heilig Geist – Finanzausschuss, Bauausschuss, Personalausschuss – engagieren möchten und solche, die auf Gemeindeebene in den drei neuen Gemeindeteams Verantwortung übernehmen wollen.
Haben Sie Interesse, die Zukunft unserer Kirche vor Ort aktiv mitzugestalten? Oder kenen Sie jemanden, die oder der genau richtig für so etwas ist?
Seit 1996 pflegt die Gemeinde St. Elisabeth die Partnerschaft zu den Benebikira-Schwestern in Ruanda. Am Anfang stand die Begegnung zwischen Pastor Klaus Alefelder und der damaligen Provinzoberin Sr. M. Jean Baptiste Mukanaho 1985 in Bad Bramstedt. Aus dem Kontakt entstand eine Freundschaft.
1996, zwei Jahre nach dem Genozid, als Ruanda verwüstet war und eine Million Menschen den Gräueltaten des Völkermords zum Opfer gefallen waren, vereinbarten der Pfarrgemeinderat und die damalige Leitung der Südprovinz des Ordens die Partnerschaft. Dieser fühlen wir uns seit nunmehr 25 Jahren verbunden und verpflichtet!
Ein Grund Danke zu sagen: Allen, die diese Partnerschaft pflegen durch ihr Gebet, durch die Zuwendungen und durch manche Einsätze, die dieser Beziehung Stabilität geben! In 25 Jahren konnten zahlreiche Projekte umgesetzt und der Schulbesuch von jährlich ca. 65 Jugendlichen finanziert werden. Dies fortzuführen, ist ein großes Anliegen.
Das Jubiläum möchten wir feiern – irgendwann in diesem Jahr, wenn Begegnungen wieder möglich sind. Bis dahin freuen wir uns weiterhin über Spenden für die Projekte der Benebikira und starten die Aktion „25 für Ruanda“: Jeder Euro zählt – ob 2,50; 25,00 oder … !
Konto der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth IBAN DE 78 4006 0265 0022 0206 00 (Kennwort „25 für Ruanda“)
Die neue Provinzoberin der Benebikira möchte sich der Gemeinde vorstellen (Auszug):
Schwester Marie Consolata Mukakibibi
Mein Name ist Schwester Marie Consolata MUKAKIBIBI. Ich stamme aus der Pfarrei Cyeza, Diözese Kabgayi, und bin ruandischer Nationalität. Ich komme aus einer christlichen Familie, habe die Taufe schon als kleines Kind empfangen, bin die Erstgeborene von insgesamt 11 Kindern, von denen 8 noch am Leben sind; mein Vater ist verstorben, meine Mutter lebt noch.
In der Ordensfamilie habe ich meine ersten Gelübde 1988 abgelegt, die zeitlichen Gelübde 1995, d.h. ich führe jetzt 33 Jahre das Ordensleben und bin 62 Jahre alt.
Nach meiner Grund- und Oberschule habe ich die meiste Zeit meines Apostolates in Schulen verbracht. Die Kongregation hat mich zum Studium auf die Päpstliche Universität Salesiana in Rom geschickt, wo ich das Master-Diplom in Erziehungswissenschaft erlangt habe, im Bereich Jugendpastoral und Katechese. Ich habe im Bereich religiöse Erziehung und an Schulen gearbeitet.
Ich möchte, dass Gott, der Herr, von allen seinen Kindern erkannt und gelobt wird. Und will alles tun für die Verherrlichung Gottes und das Heil von allen.
Meine aktuelle Mission/Sendung ist es der Kongregation der Benebikira-Schwestern, die mich zur Provinzoberin ernannt hat, und meinen Mitschwestern zu helfen. Die Südprovinz zählt 23 Kommunitäten/Niederlassungen mit 131 Mitgliedern. Die Schwestern verrichten unterschiedliche Arbeiten: tätigen ihr Apostolat in der Erziehung, manche im Gesundheitsdienst, andere in der Katechese, wieder andere im Haushalt. Es gibt Alte und Kranke, aber wir haben auch die jungen Schwestern, für deren Ausbildung wir beständig sorgen.
Zu meinen Obliegenheiten gehört, dass ich jede Kommunität besuche, um jede Schwester anzuhören und zu schauen, wie sie Ihre Aufgaben erfüllen, Schwierigkeiten wahrzunehmen, die es geben kann, und darauf zu achten, was sie brauchen, sei es materiell oder spirituell. Ich muss wachsam sein dafür, welche Hilfen sie brauchen, um sowohl zur größeren Ehre Gottes als auch für das Heil der Menschen zu arbeiten …“
Mit herzlichen Grüßen aus dem Provinzhaus Süd an die Gemeinde St. Elisabeth Der Ruanda-Arbeitskreis, Barbara Gauer
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2021/05/Ruanda-St-Elsiabeth-25-Jahre.jpg8781200adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-05-04 10:28:152024-07-08 10:03:5325 Jahre: Jubiläum der Ruanda-Partnerschaft (1996-2021)
Nach eingehender Beratung hat Erzbischof Stefan am 9. März entschieden, dass unsere neue Pfarrei als Patron und Namensgeber den Heiligen Geist erhält.
Heiliger Geist
Gottes Geist/Kraft in der Schöpfung (Geist schwebt über den Wassern), in der Heilsgeschichte (Maria empfängt den Geist und wird Jesus Gebären), in der Kirche (die Geistsendung am Pfingsttag als Ursprung der Kirche) // starkes „Motiv“ in unserem Verständnis von Kirche vor Ort und in unserem Pastoralkonzept
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2021/03/Rom_Vatikan_Basilika_St._Peter_Die_Taube_des_Heiligen_Geistes_Cathedra_Petri_Bernini-web-1.jpg20321874adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-03-14 19:19:572025-12-04 12:51:44Unser Patron und Namensgeber: der Heilige Geist
Erzbischof Stefan Heße hat unseren Pfarrer Franz Mecklenfeld und den Schweriner Probst Georg Bergner zu Domkapitularen ernannt. In einem Gottesdienst am 25. Juni sollen beide in ihr Amt eingeführt werden. Selbstverständlich bleibt er uns als Pfarrer erhalten.
Das Domkapitel unterstützt den Bischof in der Leitung und Verwaltung des Bistums. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, bei Bedarf einen neuen Bischof zu wählen.
Wir gratulieren Pfarrer Mecklenfeld und wünschen ihm Gottes reichen Segen für das zusätzliche neue Amt.
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2021/02/Porträt-Pfarrer-Franz-Mecklenfeld-DSC_4774-1600x2405-1.jpg24051600adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-02-19 10:45:082024-07-08 10:03:53Pfarrer Franz Mecklenfeld zum Domkapitular ernannt
Die Lenkungsgruppe und der Gemeinsame Ausschuss haben ausgewertet, beraten und entschieden. Folgende Namensvorschläge werden an den Erzbischof zur endgültigen Entscheidungsfindung übermittelt:
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2021/02/Stimmungsbild-Name-Pfarrei-GA-5.png12331800adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-02-09 10:39:192024-07-08 10:03:53Welchen Namen soll unsere neue Pfarrei erhalten?
Das Pastoralkonzept für unseren Pastoralen Raum liegt nunmehr vor.
Das von vielen engagierten Mitstreitern aus den Orten kirchlichen Lebens und den drei Gemeinden St. Elisabeth, St. Bonifatius und St. Antonius in monatelanger Arbeit verfasste Pastoralkonzept namens „Kirche in Beziehung“ ist seit heute im Druck und wird voraussichtlich noch vor Weihnachten vorliegen.
Damit wurde eine Grundlage für das Zusammenwachsen und die Positionierung der kommenden Pfarrei geschaffen. Sie mit Leben zu füllen wird nun die Aufgabe für die Zukunft und uns alle sein.
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2020/12/Kirche-in-Beziehung.jpg545800adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2020-12-10 15:15:382020-12-10 15:22:11„Kirche in Beziehung“
Am Dienstag, dem 20. Oktober fand die Auftaktveranstaltung zur 3. Phase der Entwicklung zum Pastoralen Raum in St. Bonifatius statt. Die dort vorgestellte Power Point Präsentation und das vorläufige Pastoralkonzept »Kirche in Beziehung« stellen wir Ihnen als PDF zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass das Pastoralkonzept noch nicht endgültig ist!
Falls Sie Interesse an einer Mitgestaltung der zukünftigen Pfarrei haben, melden Sie sich gern im Projektbüro unter pfarrbuero@st-bonifatius-hamburg.de oder bei Pfarrer Mecklenfeld als Leiter der Entwicklung unter info@franz-mecklenfeld.de.
Es war die erste Messe, bei der endlich wieder einmal gesungen werden durfte. Bei strahlenden Sonnenschein versammelten sich rund 150 Menschen am 16. August im Rahmen eines Pilgersonntags zum feierlichen Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Ansgar Hawighorst auf dem Schulhof der Grundschule St. Antonius. Selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften. Trotz des für viele auch traurigen Anlasses war es am Ende ein fröhlicher Abschied. Das zeigt auch die Auswahl von Fotos, die wir hier präsentieren.
Fast acht Jahre durften wir ihn als Pfarrer und Pastor bei uns in St. Antonius haben. Ältere Gemeindemitglieder in St. Elisabeth kennen Ansgar Hawighorst aber schon länger, war er dort doch zu Beginn seiner „Karriere“ schon Kaplan. Den Menschen in St. Antonius und in unserem Pastoralen Raum hat er sich stets sehr verbunden gefühlt. Vielen war er ein wichtiger Gesprächspartner und wertvoller Ratgeber. Seine Predigten werden wir vermissen. Denn Pfarrer Hawighorst hatte die Gabe in freier Rede das Evangelium so zu verkünden, dass das Gesagte zum Nachdenken, zum Austausch und zur Diskussion anregte – und die Zuhörer berührte.
Aufmerksam, bescheiden, besonnen, neugierig, offen, humorvoll und warmherzig, klug und weise. So wird er von den Menschen in unseren Gemeinden oft beschrieben. Am Glaubensgespräch in St. Antonius hat er immer gerne als Gast teilgenommen. Hier ergab sich die Gelegenheit zu intensiven Gesprächen über unseren Glauben und unsere Kirche. So mancher Gedanke bleibt in Erinnerung, etwa wie er versucht Menschen zu sehen: „Mit dem Blick des Herzens das Licht auf dem Angesicht der Brüder und Schwestern neben uns wahrnehmen.“
Wir sagen von Herzen danke, lieber Ansgar Hawighorst, für viele gute und segensreiche Jahre. Ihnen Gottes reichen Segen und alles Gute
Gott sei Dank können wir bald (wenn auch unter Auflagen) in unseren Kirchen gemeinsam Gottesdienste feiern. Ich habe es sehr vermisst. Wie nie zuvor ist mir in diesen Wochen bewusst geworden, welches Geschenk es ist, sich real in einem Raum mit Schwestern und Brüdern zum Gottesdienst zu treffen.
Ein Wort von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolarbewegung, aus dem Jahr 1960 war mir in dieser Zeit Trost und Provokation zugleich: „Und selbst wenn die Kirchen geschlossen sein werden. Wer kann den lebendigen Tempel Gottes, der Christus in unserer Mitte ist, zerstören? Und wenn die Sakramente gestrichen werden, wie könnten wir dann nicht aus diesem Brunnen mit lebendigem Wasser trinken, der die lebendige Liebe unter uns ist? Das ist Christus in unserer Mitte!“
Wie kann das geschehen? Bei Paulus fand ich einen entscheidenden Hinweis: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist“ (Röm.5,5). Nicht unsere Anstrengung, die durchaus gefragt ist, ist der Schlüssel, sondern der Geist, der uns verheißen ist. Um ihn beten wir in besonderer Weise in diesen Tagen vor Pfingsten.
Pfarrer Ansgar Hawighorst Pastor in St. Antonius
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svg00adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2020-05-15 07:45:322020-05-15 08:13:47Gott sei Dank!
Es ist ja alles so unsicher und ungewiss, wie sich alles weiter entwickeln wird!“ Diesen Satz habe ich in letzter Zeit sehr oft gehört. Er spiegelt viel von dem wider, wie ich diese „außerordentliche“ Situation erlebe. Unsere familiären, wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Abläufe, wie wir sie bisher kannten, sind völlig durcheinander geworfen. Selbst wie wir uns draußen bewegen, wie wir einkaufen gehen oder Freunden begegnen, ist komplett anders geworden und es ist immer noch ungewiss, wann dieser Zustand sein Ende findet. Das schafft ein starkes Gefühl der Verunsicherung. Das, worauf wir uns bisher selbstverständlich verlassen konnten, was wir als normal erachtet haben, ist in Frage gestellt.
Doch tatsächlich war diese „Unsicherheit des Lebens“ vor Corona schon genauso vorhanden. Ein kleines Virus zeigt uns, dass alles plötzlich ganz anders aussehen kann. Es macht deutlich, dass wir es doch nur sehr begrenzt in der Hand haben, ob wir überhaupt am nächsten Morgen wieder aufwachen und wenn ja, wie der Tag dann verlaufen wird. Dies wiederum kann mich aber durchaus zu der Frage führen, was mir denn Sicherheit gibt, woran ich mich festhalten kann, wenn alles andere wegbricht oder gerade nicht erreichbar ist? Wovon bin ich abhängig und was kann mir in dieser Unsicherheit ein fester Grund sein, auf dem ich sicher stehen kann?
In meinem Büro hängt ein Plakat mit dem Spruch: „Auf deiner Lebensreise ist nicht entscheidend, dass du den Weg kennst, sondern dass du dem Hirten vertraust.“ Dieser Hirte ist für mich Jesus Christus, dessen Leben, menschlich betrachtet, absolut durchkreuzt wurde. Der aber trotzdem ganz und gar seine Sicherheit aus der Beziehung zu unserem Vater im Himmel bezog. So ist mir dieses Gefühl der Unsicherheit auch eine Hilfe, mit Blick auf Jesus weiter im Vertrauen auf Gott zu wachsen.
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2020/05/Guter-Hirte.jpg1024880adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2020-05-07 11:19:112024-07-08 10:04:10„… sondern dass du dem Hirten vertraust!“
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