St. Elisabeth, das ist die unauffällig in ihre Umgebung eingefügte, denkmalgeschützte Kirche zwischen Innocentiapark und Hochallee. 1926 wurde sie dort errichtet, ein Jahr später folgte die Gründung der Grundschule in der benachbarten Villa, bevor sie rund 30 Jahre später in einen Neubau in der Hochallee 9 zog und Platz machte für einen Kindergarten (heute Kita).  Dieser ist nicht nur für seine herzliche Atmosphäre, seine christliche Erziehung und die Begleitung durch das Kirchenjahr, sondern – ebenso wie die Katholische Schule Hochallee – auch für seine lange Warteliste bekannt. Durch die Nähe zu beiden Institutionen ist St. Elisabeth für viel vor allem auch zugezogene Familien, deren Kinder dort die Sakramente der Taufe, der Erstkommunion und auch der Firmung empfangen, eine liebgewonnene Kirche geworden. Dabei die die Gemeinde, die in weiten Teilen von ehrenamtlichen Engagement getragen wird, geprägt von einem freundlichen, offenen und wahrnehmenden Umgang und darum bemüht, alle neuen Gemeindemitglieder rasch in ihren Reihen aufzunehmen. Ein sehr gut funktionierendes digitales Netzwerk sorgt für einen regen Austausch und bei Bedarf für rasche (Mit-)Hilfe.

Bereits am Portal zeigt die Darstellung des Rosenwunders, wem diese Kirche geweiht ist. Das Patrozinium der Heiligen Elisabeth (19. November) fällt in der Regel zusammen mit einem der wichtigsten Gemeinde-Ereignis, dem Rwanda-Basar. Seit mehr als 25 Jahren unterhält die Gemeinde eine treue Partnerschaft mit den Benebikira-Schwestern in dem zentralafrikanischen Land, die ganzjährig durch Gebet, gegenseitige Besuche und vor allem eine regelmäßige finanzielle Unterstützung durch Spenden getragen wird.

Die Internationalität von St. Elisabeth drückt sich aber vor allem auch dadurch aus, dass Kirche und Gemeindehaus zwei weiteren Gemeinden eine Heimat bietet, und zwar der „Hamburg English Speaking Catholic Community“ und „Communidad católica en idioma espagnol“. So ist sonntags aus der Kirchentür erst die Messe auf Deutsch, direkt im Anschluss auf Englisch und schließlich auf Spanisch zu hören. Und noch ein besonderer Klang ist eng mit dem Kirchenraum verbunden: Der der 2020 frisch renovierten Beckerath-Orgel „Opus 1“, die seit ihrer Generalüberholung über einen in Hamburg einzigartigen Doppelspieltisch verfügt und zunehmend sogar auch international für Interesse sorgt.