Katholische Kirche St. Antonius Hamburg Winterhude

Aus dem „Steckbrief“, den alle Orte kirchlichen Lebens über sich selbst zu Beginn des Prozesses zur Errichtung des Pastoralen raums Alster-Nord-West Hamburg erstellt haben:

I. Grundsätzliches

– Name Katholische Kirchengemeinde St. Antonius Hamburg-Winterhude
– Gründungsjahr 1911
– Lage im Norden HH-Winterhudes, fast gegenüber U-Bahn Lattenkamp
– Mitgliederzahl Stand 31.12.2017: 7576
– Träger Erzbistum Hamburg

II. Atmosphärisches

1. Mit welchen Worten würden Sie für ihre Institution werben?

  • Fühlen Sie sich bitte „Eingeladen“!
  • Alles zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen
  • Lebendige Kirche in der Großstadt Hamburg
  • Junge, weltoffene und liberale Gemeinde
  • Ein Ort der Ruhe und Gemeinschaft inmitten des Trubels der Stadt
  • Kirche, Schule, Kita, Chor, Pfarr- und Gemeindehaus an einem Ort

2. Wen spricht Ihre Institution besonders an?

  • Die „aktive“ Gemeinde
  • Alle Suchenden und die von sich aus Interessierten, insbesondere die Kinder und Eltern der Schule und Kita

3. Wie gewinnt Ihre Institution Menschen und Mitglieder?

  • Durch die Taufe
  • Durch Umzug
  • Durch Zufall
  • Durch Weiterempfehlung
  • Durch Wahrnehmung und Vorleben des Gemeindelebens
  • Durch die Vielfalt und Breite der Angebote und Aktivitäten (siehe Anlage)

4. Welchen Ruf denken Sie, hat ihre Institution?

  • In der Selbstwahrnehmung: einen guten Ruf!
  • Auch von außen wird uns ein guter Ruf bestätigt
  • Katholische Kirche, fest verankert im Stadtteil Winterhude
  • Ein Ort der Begegnung, der Ruhe und Kontinuität zulässt und ausstrahlt

5. Was lieben Menschen und Mitglieder besonders an Ihrer Institution?

  • Wer den Zugang findet: Offenheit, Zugewandtheit und Gemeinschaft
  • Das gute Miteinander im Geiste Jesu Christi
  • Kirche als Ort für den Gottesdienst und das (gemeinsame) Gebet
  • Kirche als Ort der Ruhe und Besinnung
  • Gemeinde als Ort der Begegnung, des Austausches und der Freundschaft
  • In großer Selbstständigkeit und Verantwortung ehrenamtlich tätig sein
  • Wenn es sein muss: klare, auch kirchenkritische Worte
  • Offenheit für Ökumene nach innen und außen
  • Unsere Kirche ist tagsüber geöffnet

6. Wie modern ist Ihre Institution?

  • Kirche und Gemeinde werden von uns als „work in progress“ verstanden
  • Wir sind Neuem und dem Notwendigen gegenüber stets aufgeschlossen
  • Wenn wir etwas ändern, verständigen uns darüber und wissen warum
  • Laien und Hauptamtliche begegnen sich in St. Antonius auf Augenhöhe
  • Wir hören einander zu und lernen voneinander
  • Die Gemeinde ist stark von ehrenamtlichen Engagement geprägt
  • Gemeinschaft und gemeinschaftliches Handeln wird als Stärke empfunden
  • Ökumene und Vielfalt wird als Selbstverständlichkeit gesehen

7. Welche Befürchtungen haben Sie mit Blick auf Ihre Institution?

  • Der kommende „Pastorale Raum“ macht die Entscheidungswege länger
  • Die Kommunikation wird aufwändiger, die Wege zueinander schwieriger
  • Polarisierung von Interessen
  • Kirche von oben statt Kirche von unten
  • Tendenz zur Zentralisierung statt zur Dezentralisierung
  • Kirche droht zum „inner circle“ zu werden
  • Die Individualisierung der Gesellschaft wird auch in der Kirche spürbar
  • Bindungen zur Gemeinde und Kirche gehen verloren oder verlieren an Kraft
  • Gemeinde und Kirche werden vermehrt als Dienstleister gesehen
  • Drohende Überlastung der Hauptamtlichen, insbesondere der Geistlichen Veränderungen werden von den Gläubigen nicht als Gewinn sondern als Verlust wahrgenommen

8. Wie erleben Sie Glauben in Ihrer Institution?

  • St. Antonius ist eine eher traditionell und sakramental geprägte Gemeinde
  • Im Mittelpunkt stehen die Gottesdienste an den Sonntagen und Hochfesten
  • Die Vielzahl gemischtkonfessioneller Ehen stärkt das Bewusstsein der Gläubigen für die Notwendigkeit und Bedeutung der Ökumene
  • Papst Franziskus wird als Vorbild und Erneuerer der Kirche wahrgenommen