Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar

Erklärung der deutschen Bischöfe

Deutschland durchlebt eine turbulente Zeit. Die Stimmung ist aufgewühlt und die Gesellschaft polarisiert. Ein wachsender Teil der Bevölkerung lässt sich von rechtsextremistischen oder rechtspopulistischen Bewegungen ansprechen. Im rechtsextremen Milieu wird unter dem Schlagwort „Remigration“ darüber diskutiert, Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Land zu drängen. Dass sich dagegen auf den deutschen Straßen eine lebhafte und starke Protestbewegung Gehör verschafft, unterstützen wir Bischöfe ausdrücklich. Wer aus demokratischem, freiheitlichem und menschenfreundlichem Geist heraus seinen Widerstand gegen die Machenschaften der Rechtsextremisten bekundet, verdient unser aller Unterstützung und Respekt. Gut, dass zahlreiche Christinnen und Christen so engagiert mitwirken und sich für Menschenwürde, Menschenrechte und Demokratie einsetzen!

Wir sehen mit großer Sorge, dass sich radikales Denken verstärkt und sogar zum Hass auf Mitmenschen wird – vor allem aufgrund ihrer Religion, Herkunft oder Hautfarbe, wegen des Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität. Im Hintergrund dieser Entwicklung sehen wir die Vielzahl von Krisen, die Deutschland und Europa seit Jahren erleben. Die Weltfinanzkrise des Jahres 2008 und die Euro-Schuldenkrise haben zu Verunsicherungen und auch zu realen Verlusterfahrungen geführt. Die hohe Zahl von Geflüchteten, die seit 2015 nach Europa und vor allem nach Deutschland gekommen sind, hat bei Vielen die Bereitschaft zum Engagement geweckt, bei nicht Wenigen aber Gefühle der Überforderung erzeugt. Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen radikal verändert. Schließlich hat der Krieg gegen die Ukraine die Annahme tiefgreifend erschüttert, dass der Friede in Europa auf festen Pfeilern steht. Auch Terror und Krieg im Nahen Osten reihen sich in dieses Krisenszenario ein. Zu alldem treten die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie der Klimawandel und die tiefgreifenden Veränderungen durch den digitalen Fortschritt. Beunruhigung und Zukunftsangst nehmen zu. Die Vielzahl der Krisen darf aber nicht zum Nährboden für die Erosion des zivilen demokratischen Bewusstseins und für das Anschwellen extremistischer Positionen werden. Deutschland und Europa haben im 20. Jahrhundert den Aufstieg und Fall mehrerer extremistischer Ideologien und Bewegungen erlebt. Deren katastrophale Folgen mahnen auch heute zur Wachsamkeit. Die Kirche weist deshalb alle Formen des Extremismus mit Nachdruck zurück. Sie sind unverantwortliche Gefährdungen des Gemeinwohls und der freiheitlichen Ordnung. Gegenwärtig stellt der Rechtsextremismus die größte Bedrohung extremistischer Art für unser Land und für Europa dar. Der Rechtsextremismus behauptet die Existenz von Völkern, die angeblich in ihrem „Wesen“ und in den kulturellen Lebensgestalten scharf von den anderen Völkern abgegrenzt werden können. Man spricht von „natürlichen“ und „künstlichen“ Nationen. Das Volk ist für diese Ideologie eine Abstammungs-, letztlich eine Blutsgemeinschaft. Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft, religiöser Zugehörigkeit und kultureller rägung wird von diesem Denken deshalb prinzipiell infrage gestellt, wenn nicht gar verworfen.

Das Volk wird als „Ethnos“ gedacht, als Gemeinschaft der ethnisch und kulturell Gleichen oder Ähnlichen. Dies ist die Ideologie des völkischen Nationalismus. Nach den Gräueln des Nationalsozialismus versteht unser Grundgesetz das Volk hingegen aus gutem Grund als „Demos“, d. h. als Gemeinschaft der Gleichberechtigen, die auf der Grundlage der Menschen- und Bürgerrechte unsere Gesellschaft gemeinsam aufbauen und gestalten. Rechtsextremistische Gesinnungen und Konzepte zielen fundamental auf Ab- und Ausgrenzung. In diesem radikalisierten Denken wird die gleiche Würde aller Menschen entweder geleugnet oder relativiert und somit zu einem für das politische Handeln irrelevanten Konzept erklärt. Für die Kirche aber ist klar: Jeder Mensch besitzt eine unantastbare und unverfügbare Würde. Sie gründet in der Gottebenbildlichkeit aller Menschen und ist die Basis der Menschenrechte. So ist die Menschenwürde der Ausgangs- und Zielpunkt des christlichen Menschenbildes. Dieses Denken hat auch in unserer Verfassung seinen Niederschlag gefunden.

In scharfer Abgrenzung zum Nationalsozialismus und zur Neuen Rechten bekennt sich das Grundgesetz ausdrücklich zur fundamentalen, die staatliche Ordnung und das gesamte gesellschaftliche Miteinander bestimmenden Bedeutung der Menschenwürde. Die Konzentration auf das kulturell homogen gedachte eigene Volk geht notwendig einher mit einer Verengung des Solidaritätsprinzips, das in der katholischen Soziallehre zentrale Bedeutung hat und eine Leitidee der deutschen Verfassung darstellt. Rechtsextreme verlangen nach einem „Sozialpatriotismus“, womit sie die Solidarität innerhalb des völkisch-national verstandenen Volkes meinen. Wer diesem nicht angehört, soll weniger Rechte und weniger soziale Teilhabe genießen, auch wenn er in Deutschland lebt und arbeitet. Damit wird die Axt an die Wurzeln der Demokratie gelegt, die vom Gedanken der gleichen Rechte aller bestimmt ist. Allen, die nicht der eigenen Gemeinschaft zugehören, wird Solidarität verweigert. Das gilt für Schutzsuchende, die man generell nicht mehr ins Land lassen will. Und es gilt für die Bedürftigen andernorts: Entwicklungszusammenarbeit mit armen Ländern wird deshalb ebenso abgelehnt wie die Unterstützung von Staaten, die – wie die Ukraine – angegriffen werden und um ihr Überleben ringen.

Die Sicht der Kirche ist eine andere: Politisch, religiös oder rassistisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge müssen in unserem Land auch weiterhin Aufnahme finden. Und: Der Begriff des Gemeinwohls hat für die Kirche stets einen universalen Horizont. Daher treten wir für multilaterale Zusammenarbeit und Solidarität ein – auf Ebene der Europäischen Union ebenso wie weltweit.

Rechtsextremismus hat es in Deutschland und Europa auch nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben. In den vergangenen Jahren haben sich rechtsextreme Haltungen in der Gesellschaft jedoch stark verbreitet, sie sind „sagbar“ geworden und gewinnen an Einfluss. Nach mehreren Radikalisierungsschüben dominiert inzwischen vor allem in der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine völkisch-nationalistische Gesinnung. Die AfD changiert zwischen einem echten Rechtsextremismus, den der Verfassungsschutz einigen Landesverbänden und der Jugendorganisation der Partei attestiert, und einem Rechtspopulismus, der weniger radikal und grundsätzlich daherkommt. Der Rechtspopulismus ist der schillernde Rand des Rechtsextremismus, von dem er ideologisch aufgeladen wird. In beiden Fällen wird stereotypen Ressentiments freie Bahn verschafft: gegen Geflüchtete und Migranten, gegen Muslime, gegen die vermeintliche Verschwörung der sogenannten globalen Eliten, immer stärker auch wieder gegen Jüdinnen und Juden.

Wir sagen mit aller Klarheit: Völkischer Nationalismus ist mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar. Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern, können für Christinnen und Christen daher kein Ort ihrer politischen Betätigung sein und sind auch nicht wählbar. Die Verbreitung rechtsextremer Parolen – dazu gehören insbesondere Rassismus und Antisemitismus – ist überdies mit einem haupt- oder ehrenamtlichen Dienst in der Kirche unvereinbar.

Wir appellieren an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch an jene, die unseren Glauben nicht teilen, die politischen Angebote von Rechtsaußen abzulehnen und zurückzuweisen. Wer in einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft leben will, kann in diesem Gedankengut keine Heimat finden. Wer Parteien wählt, die mindestens in Teilen vom Verfassungsschutz als „erwiesen rechtsextremistisch“ eingeschätzt werden, der stellt sich gegen die Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens und der Demokratie in unserem Land.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das klare Votum gegen jede Form des Rechtsextremismus bedeutet in keiner Weise, dass die Kirche sich dem Dialog mit jenen Menschen entziehen wird, die für diese Ideologie empfänglich, aber gesprächswillig sind. Auch radikale Thesen sollen diskutiert, sie müssen aber auch entlarvt werden. Klarer Widerspruch gegen den Rechtsextremismus bedeutet ebenso wenig, dass existierende wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme – etwa bei der Verwirklichung der sozialen Gerechtigkeit oder der Integration von Migranten – kleingeredet oder ignoriert werden könnten. Sie müssen angegangen werden. Alles andere würde den rechten Rand nur weiter nähren. Aber sämtliche Lösungsansätze müssen dem humanitären Ethos entsprechen, das im Christentum vor- und mitgeprägt ist und das die Grundlagen unseres Staates und der Gesellschaft in Deutschland definiert. Menschenwürde, Menschenrechte, besonders der Schutz des Lebens von seinem Anfang bis zu seinem natürlichen Ende, sowie Solidarität sind dessen elementare Bestandteile.

Unter all diesen Werten und Prinzipien kommt der gleichen Würde aller Menschen eine grundlegende Rolle zu. Ohne ein umfassendes Verständnis der Menschenwürde gibt es kein freiheitliches und gerechtes Zusammenleben. Die Menschenwürde ist der Glutkern des christlichen Menschenbildes und der Anker unserer Verfassungsordnung. Leisten wir alle Widerstand, wenn Menschenwürde und Menschenrechte in Gefahr geraten! Engagieren wir uns gemeinsam aktiv für die freiheitliche Demokratie!

Beschluss der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 22. Februar 2024

Website der Deutsche Bischofskonferenz

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Nachmittag für Trauernde

Nachmittag für Trauernde, 29.03.2025, St. Bonifatius, Gemeindehaus, Am Weiher 29

Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
(Mt 5,4)

Samstag, 29. März von 14 bis 18 Uhr St. Bonifatius (Am Weiher 29), Beginn im Gemeindehaus

Trauer ist eine existenzielle Verlusterfahrung, die das eigene Leben radikal verändern kann. Sie ist eine innere Reise, in der Schritt für Schritt der Tod des geliebten Menschen in das neue Leben integriert wird. Das ist ein sehr herausfordernder Prozess, der an den Kräften zehrt. Auf dieser Reise kann es guttun anderen zu begegnen und sich in einem geschützten Raum über den eigenen Trauerweg auszutauschen.

Als Christen können wir auch Trost und Halt bei Gott finden und so wollen wir uns durch die gemeinsame Feier eines Wortgottesdienstes für den weiteren Weg stärken.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Leitung: Trauerbegleiterinnen Barbara Mieves und Maria Schmidt
Anmeldung bis zum 21. März bei Maria Schmidt,
Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt
E-Mail: maria.schmidt@heiliggeist.org; Mobil: 0157 80634230
Das Angebot ist kostenlos.
Spenden sind willkommen.

PassionsPopUp der Kirchen in Eimsbüttel
27. März 2025, 17.00–19.00 Uhr, Fanny-Mendelssohn-Platz

PassionsPopUp der Kirchen in Eimsbüttel – 27. März 2025, 17-19 Uhr, Fanny-Mendelssohn-Platz

Exkursion zur Palmsonntagsprozession
nach Heiligenstadt

(Eichsfeld) am 13. April 2025

Am Sonntag, 13. April, bietet die Pfarrei erneut eine Exkursion zur traditionellen Palmsonntagsprozession in Heilbad Heiligenstadt im Eichsfeld an. Geplant ist die Anreise am Sonntagmorgen mit dem Zug. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besteht die Möglichkeit, die Stadt ein wenig zu besichtigen, bevor wir gemeinsam an der Prozession teilnehmen. Die Kosten liegen bei ca.75,00 €. 

Am 29. Januar 2025 sind alle Interessierten zu einem Infoabend um 19.30 Uhr in St. Elisabeth eingeladen. Bitte melden Sie sich dafür bei Christoph Riethmüller (christoph.riethmueller@heiliggeist.org; 040 6963838-76) an. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

An- und Abreise gemeinsam mit dem Zug:
In Heiligenstadt sind wir zu Fuß unterwegs.

Kostenbeitrag: ca. 75 € p. P. (inklusive Fahrtkosten und Mittagessen)

Macht Gott glücklich?ALPHA-Kompaktkurs

vom 26. März bis zum 30. April 2025 bietet die Pfarrei Heilig Geist einen ALPHA-Kompaktkurs an, der aus vier ca. 90-minütigen Treffen besteht. Er vermittelt grundlegende Inhalte christlichen Glaubens und Lebens in Gemeinschaft, praktisch und lebensnah.

Themen und Termine

Immer am Mittwoch von 19.00 bis ca. 21.00 Uhr im Gemeindehaus St. Antonius, Alsterdorfer Str. 71–75.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung erbeten (s. unten), Anmeldeschluss 10. März 2025.

26.03.2025
Wer ist Jesus?

02.04.2025
Warum starb Jesus?

09.04.2025
Wie führt uns Gott?

16.04.2025
Warum und wie bete ich?

23.04.2025
Heilt Gott heute noch?

30.04.2025
Warum und wie mit anderen darüber reden?

Die Inhalte bauen aufeinander auf, sodass eine regelmäßige Teilnahme von Vorteil ist. Wir beginnen jeweils mit einem gemeinsamen Essen.

ALPHA ist für wen?

Für alle, die …
… nicht nur an Theorie interessiert sind, sondern den christlichen Glauben stärker in den Alltag einbeziehen wollen.
… dabei sind, den christlichen Glauben zu entdecken oder aufzufrischen.
… die Beziehung zu Gott suchen.
… Gemeinschaft mit anderen Menschen suchen.

Anmeldung

Für die bessere Planung bitten wir um Anmeldung.
Der Alpha-Kompaktkurs ist ein Angebot der katholischen Pfarrei Heilig Geist und kostenfrei.
Leitung: Elizabeth Monchi, Christoph Riethmüller und Christine Schaefer

Alpha-Kompaktkurs
Start Mittwoch, 26. März 2025,
jeweils 19.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr
im Gemeindehaus St. Antonius
Alsterdorfer Str. 71–75

Anmeldung mit Name und Kontaktdaten und weitere Infos an bzw. bei christoph.riethmueller@heiliggeist.org

Der Kurs ist kostenlos.
Anmeldeschluss 10. März 2025

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

ALPHA steht für:

Alle, die mehr über den christlichen Glauben erfahren wollen , sind herzlich eingeladen.Ob Sie viele oder gar keine Vorkenntnisse haben, Sie einer Konfession angehören, oder nicht, kommen Sie gern dazu.

Lernen und lachen. In einer lockeren Atmosphäre wollen wir tiefen Fragen nachgehen.

Pizza und Pasta wird es nicht geben, aber eine warme Suppe und ein Stück Baguette unterstützen das Ankommen und die Gespräche miteinander.

Hilfen und Informationen bietet der Kurs reichlich. In kurzen Vorträgen oder kurzweiligen Filmen werden grundlegende Themen behandelt und im anschließenden Gespräch weiter vertieft.

Alle Fragen sind erlaubt – Christsein betrifft den ganzen Menschen und damit auch alle Lebensbereiche. Wir klammern nichts aus, auch wenn es nicht immer nur einfache Antworten und Patentrezepte gibt.

Teilnehmerstimmen

»Ich habe hier viel Kraft getankt, meine Beziehung zu Jesus intensiviert und aufgefrischt. Mein Feuer für Gott wurde neu entflammt und mein Hunger nach Gottes Wort hat zugenommen.«

»Es hat für mich Raum eröffnet
in dieser Zeit, Gottes Wege mit mir ein Stück weit besser erkennen zu können und das in Ruhe. Ich bin auf weitere Nachwirkungen in der nächsten Zeit gespannt!«

»Ich habe durch den Kurs neue Dankbarkeit, neuen Glauben und neue Zuversicht bekommen.«

Gott ruft – Gott wartet – Gott liebt!

Impulse zur Fastenzeit mit Musik und Wort. Jeweils donnerstags am 06.03., 27.03. und 15.04. um 19.00 Uhr in St. Bonifatius.

Unser Kirchenmusiker Christof Krippendorf und Pastor Joachim Kirchhoff laden ein zu drei Impulsen zur Fastenzeit. Der erste Impuls am Donnerstag 06.03. um 19.00 Uhr in der illuminierten St. Bonifatiuskirche trägt den Titel: „Gott ruft“. Es geht um den käuflichen Propheten Bileam und um uns selbst. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit zu Beginn der Fastenzeit zum Hören auf die Musik u.a. von J.S. Bach und zum Nachdenken über den biblischen Text.


Die weiteren Termine:

Donnerstag, 27. März 2025
„Gott wartet“

Dienstag, 15. April 2025
„Gott liebt“

Kreativzeiten und Austausch

Die kirchliche Tradition schlägt vor, ein 7-Wochen Projekt zu machen. Manche fasten. Ich lade Sie zu Kreativ-Zeit ein. Manche schaffen alle Termine, andere sind bei einzelnen Terminen dabei (bitte bei der Anmeldung angeben!): In einer kleinen Gruppe treffen wir uns 7 mal 1,5 bis 2 Stunden via Zoom.

7 Wochen Resonanzteam für Kunst-Kreative art & Response

Wir gönnen uns Zeit für einen Austausch. Wir haben, jede:r für sich alleine, etwas Kreativ-Zeit. Dann sehen wir uns an, was so entstanden ist. Wir beziehen uns auf das, was in der Welt los ist und auf das, was uns bewegt. Wir beziehen uns auf Gott, Kraft oder Ohnmacht… oder fragen, wo Gott & unsere Kraftquelle sich auf uns bezieht.

Im Austausch Miteinander tauchen oft spannende Themen auf. In der Kreativzeit mit mir selbst auch. Gemeinsame Sache machen wir in dieser Zeit mit den Anderen, die erst noch Fremde sind. Wir stellen uns einander zur Verfügung mit unseren Resonanzen. Da entsteht ein neuer Raum, in dem sich etwas entfalten darf.

Das ist alles ein kleines Abenteuer. Und nach Ostern gucken wir zurück, was da alles so los war und wie wir inzwischen dastehen, nach dem Osterfest. Und tatsächlich geht das alles via Zoom! Ich freue mich auf Sie und Euch!

Ihre/Eure Frauke Niejahr

Wann & Wo?
7 Termine via Zoom
vom 05.03. bis 16.04.2025, jeweils mittwochs + Dienstag, 22.04.2025, immer 19.00-21.00 Uhr

Kosten & Anmeldung
mit Frauke Niejahr (Pastorin, zur Zeit in der ev.-luth. Kirchengem. Eimbüttel; Supervisorin, Coach) und Marion Jablonski (Kunsttherapeutin, playing artista, Göttingen)
Die Teilnahme ist kostenlos. Rückfragen und Anmeldung:
frauke.niejahr@kirche-hamburg-ost.de; 0151 / 195 198 20

Segnungsgottesdienst am Valentinstag

Alle, die lieben, sind herzlich eingeladen! Am Freitag, 14. Februar, um 19 Uhr in der Kirche St. Elisabeth, Oberstr. 67

Tobias Emskötter und das Team der Suppenküche in St. Bonifatius haben die Ansgar-Medaille erhalten

Einmal im Jahr wird die Ansgar-Medaille für besondere Verdienste im Bereich Caritas verliehen. In einer sehr feierlichen Abschlussvesper der Ansgarwoche mit Erzbischof Heße war es am 9. Februar im St. Mariendom so weit.

Spätestens seit Anfang des Jahres hatten sich der Preisträger, das Team der Suppenküche, Gäste und Freundinnen auf diesen besonderen Abend vorbereitet. Und dann war es endlich so weit: Der Mariendom gut gefüllt, viele aus unseren drei Standorten waren gekommen. Tobias Emskötter in der ersten Reihe, dahinter seine Schwester, die eigens aus Heidelberg angereist war, viele aus St. Bonifatius, gut, wenn man nicht allein ist. Schließlich öffnete sich um 18.15 Uhr die Seitentür, und angeführt von einem Fahnenträger ergoss sich ein Strom der Farben: schwarz, weiß, heller Purpur, cremefarben, golden, ein Strom von Messdienerinnen, Diakonen, Priestern jeden Alters aus dem Erzbistum, von Domkapitel, Weihbischof und Erzbischof, dazu der Gast aus Osnabrück, Erzbischof Dominicus Meier, der später vom aktiven Hoffen predigen würde. Chor und Streicher stimmten von der Orgelempore aus ein, Laudate Dominum von Mozart. Es war beeindruckend. So viel Feierlichkeit und Eleganz. Und dann in gut katholischer Art der gesetzte Kontrast: Denn der Preis, die silbern-goldene Ansgar-Medaille geht an eine Einrichtung, wo es nicht so elegant und schön, aber dafür immer menschlich zugeht. Erzbischof Heße wusste sehr launig von seinem Besuch zu berichten, bei dem er sah, dass dort niemand bloß mit einer Essensration abgefertigt wird, sondern dass dort auch ein anderer Hunger gestillt wird. Der Hunger nach Gemeinschaft von Menschen, die sich vielleicht oft genau damit schwertun. Die Suppenküche in St. Bonifatius sei ein Ort, wo das Team nicht einfach eine bloße Pflicht der Nächstenliebe erfüllt, sondern einen echten Raum der Begegnung schafft.

Eine Begegnung gab es dann auch nach der Vesper im neonhell ausgeleuchteten Saal der kirchlichen Dienste, wo schon ein Büffet aufgebaut war und alle – Zelebranten und Gäste nun wieder locker gemischt — bei Prosecco oder Saft Nachlese halten, gemeinsam essen und alte Bekannte begrüßen konnten. Welch ein Fest. Danke dafür!

Fotos: Mechthild Niehoff, Christina Knüllig

Tobias Emskötter wird mit der Ansgar-Medaille des Erzbistums ausgezeichnet!

Tobias Emskötter wird mit der Ansgar-Medaille des Erzbistums ausgezeichnet! Wir gratulieren herzlich! Die Verleihung durch Erzbischof Heße findet am Sonntagabend, 9. Februar um 18:15 Uhr im St. Mariendom statt. Herzliche Einladung zur Mitfeier! 

Tobias Emskötter – Suppenküche St. Bonifatius und Träger der Ansgarmedaille
Tobias Eimskötter

Mit der Verleihung der Ansgar-Medaille wird Tobias Emskötter für die langjährige Leitung des Teams der „Suppenküche“ geehrt, deren 30-jähriges Bestehen wir in diesem Sommer feiern. Seinerzeit gegründet als Antwort der Gemeinde auf die steigende Zahl von Bedürftigen in Stadt und Stadtteil sowie die Flüchtlinge aus den Balkanländern, heißt das Team der Suppenküche in der Turnhalle von St. Bonifatius bis heute jeden Samstag Gäste willkommen und versorgt sie mit einem guten Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Tobias Emskötter ist seit mehr als 22 Jahren der Kopf des Teams, das sich aus Gemeindemitgliedern, Nachbarn aus dem Stadtteil und hilfsbereiten Menschen aus Nah und Fern zusammensetzt. So strahlt die „Suppenküche“ zugleich in den Stadtteil hinein und ist gelebte (ökumenische) Begegnung beim gemeinsamen Mahl. Herzlichen Dank an das Suppenküchenteam und: ad multos annos! 

Und schon jetzt vormerken: Am 19. Juli wird dann in St. Bonifatius groß gefeiert: 30 Jahre Suppenküche. Save the date!