Lass Gott zu Dir sprechen!

Bibelabend: Hoffnung und Auferstehung

Der Monat November steht besonders für die Themen Trauer, Vergänglichkeit und Tod. Beim nächsten Bibelabend geht darum, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist, sondern es eine Hoffnung gibt, die darüber hinausweist.

Wann und wo?
Montag, 07. November, 19.30 Uhr
Orgelempore St. Elisabeth
Oberstraße 67, 20149 Hamburg

Weitere infos gibt es bei Christoph Riethmüller unter 0151 650 204 55 oder an christoph.riethmueller@heiliggeist.org und Maria Schmidt unter 0157 806 342 30 oder an maria.schmidt@heiliggeist.org.

Haben Sieheute schon in der Bibel gelesen?

Ein paar Gedanken zur Suppenküche und zum Thema Helfen

Seit über 25 Jahren gibt es auf dem Gelände von St. Bonifatius jeden Samstag eine warme Mahlzeit, Obst, Getränke und Kekse für eine in ihrer Größe ständig schwankende Anzahl von Gästen. Tobias Emskötter berichtet von seinen Erfahrungen.

Unsere Gäste kommen aus unterschiedlichen Gründen zu uns. Mal ist es finanzielle Armut, mal ist es Einsamkeit oder auch beides. Um ihnen zu zeigen, dass sie willkommen sind, versuchen wir eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, indem wir z. B. am Tisch bedienen.

Wie geht es einem eigentlich als Mitglied des Teams dabei und wie genau sieht die Motivation zu helfen aus?

Für mich hat der Dienst in der Suppenküche manchmal so etwas wie therapeutische Funktion. Was, und vor allem für wen, tue ich hier etwas? Bin ich selbst der Mittelpunkt, indem ich unbedingt Dank erwarte, oder kann ich geben ohne etwas zu erwarten?

Es gibt Gäste, mit denen man es nicht ganz leicht hat – nörgelig, laut und womöglich undankbar. Und da wird es spannend: Helfe ich nur, wenn es Zweck hat – und zwar den, mein Ego zu erfreuen? Schwester Annette vom Krankenmobil der Caritas hat es mich einmal gelehrt: Woche für Woche reinigt und verbindet sie z. B. offene Beine. Unter den Umständen, in denen manche ihrer Patienten leben, ist eine Heilung fast undenkbar. Sie tut es trotzdem engagiert und sorgfältig, denn sie lässt Raum für Gottes Wirken und macht sich selbst zu einem Werkzeug – eine Haltung, die mir imponiert. Zurück zu den Gästen der Suppenküche: Die allermeisten bedanken sich herzlich und das freut uns. Aber was ist mit den Verweigerern, mit denen, die uns nicht das Gefühl geben: „Heute hast du etwas Gutes getan“?

Wenn ich einen guten Tag habe, richtet sich mein Augenmerk besonders auf die „schwierigen“ Gäste und ich erlebe Situationen als besonders wertvoll, in denen ich mich mit meinen Bedürfnissen zurücknehmen kann. Und dabei geht es mir nicht darum, mich ärgern oder am Nasenring durch die Arena führen zu lassen, sondern mich auch zum Werkzeug zu machen – und das in Demut.

Übrigens kommt auch von den scheinbar undankbaren Gästen ab und an so etwas wie ein Dankeschön – das muss man hören lernen (und dann ist die Freude groß). Man darf es nur nicht erwarten. Der Heilige Bernhard von Clairvaux soll einmal bei einer Visitation eines Klosters vom Prior auf einen Bruder hingewiesen worden sein, der aus verschiedenen Gründen kaum auszuhalten war und der den Prior und die Gemeinschaft offensichtlich an eine Grenze brachte. Der Heilige Bernhard soll geantwortet haben, dass er sich wünsche,  dass möglichst in jedem Kloster des Zisterzienserordens so ein Bruder anzutreffen wäre. Harmonie ist angenehm, aber sie kann einen auch einlullen und innerlich träge machen.

Wir sind ein Team von etwa 25 Menschen verschiedenen Alters und Herkunft. Wenn Sie an einem Samstag im Monat mittun wollen und viel über andere, sich und die Welt erfahren  wollen, dann fühlen Sie sich herzlich eingeladen.

Daten und Kontakte:

Alle Infos zur Suppenküche St. Bonifatius auf der Seite Spenden & Helfen

Anmeldung zu Gottesdiensten

Hier geht’s direkt zur Auswahl

Seit 11. Januar 2022: alle Gottesdiensten in St. Antonius, St. Bonifatius und St. Elisabeth in 3G

Erläuterungen dazu:

3G-Modell bedeutet,

dass ein Zugang nur für vollständig Geimpfte oder Genesene und für Personen mit einem amtlichen negativen Covid19-Antigen-Test (maximal 24 Stunden alt) möglich ist. Der jeweilige Status ist per App oder durch eine offizielle Bescheinigung zusammen mit einem gültigen Lichtbild-Ausweis nachzuweisen. Der Status wird kontrolliert. Die bekannten Hygiene-Regeln hinsichtlich Abstand und Tragen einer medizinischen Maske bleiben weiterhin in Kraft.


Für einige ausgewählte Gottesdienste – z.B. in der Karwoche und Ostern – besteht weiter die Möglichkeit, sich vorher über jesaja.org anzumelden. Diese finden weiter unten

Die Online-Anmeldung wird über jesaja.org durchgeführt und datenschutzrechtlich verantwortet. Dort ist eine einmalige Registrierung notwendig, die auch zu einer etwaigen Kontaktverfolgung dient. Im Folgenden finden Sie die Links zu allen betreffenden Gottesdiensten mit der Möglichkeit Tickets für eine oder mehere Personen zu erwerben – kostenlos, natürlich. Die Tickets werden Ihnen per Email übermittelt und sollen per Smartphone oder Ausdruck zur jeweiligen Messe mitgebracht werden.

Hinweis: Für diejenigen, die keine Onlinebuchung durchführen wollen oder können ist es möglich, sich über das jeweilige Pfarrbüro anzumelden.

Hinweis: das Laden kann einige Sekunden dauern.

Foto: Michael Holfelder – Wer weiß, welche Kirche das ist?

Video: Hinter den Kulissen – Die neue Orgel in St. Elisabeth

Seit Dezember 2020 ist in St. Elisabeth eine rundum erneuerte und erweiterte Orgel im Einsatz. Die fast 70 Jahre alte Vorgängerin war das ‚opus 1‘ der Orgelbau-Firma Beckerath und pfiff buchstäblich schon aus dem letzten Loch. Trotz Wartung und regelmäßiger Instandhaltung waren die Schäden durch eine normale Reparatur nicht mehr zu beheben.

Deshalb erarbeiteten Kirchenvorstand, die St. Elisabeth Stiftung und die Organisten mit Orgelsachverständigen des Erzbistums und der Firma Beckerath, ein langfristig ausgerichtetes Sanierungskonzept. Bis auf das äußere Gehäuse entfernten die Orgelbauer von Beckerath alle Pfeifen, die meisten Mechanik-Teile und sanierten sie wo noch möglich. Große Teile der Technik und die Elektronik mussten ersetzt werden, um neuesten Sicherheitsstandards zu entsprechen. Die Orgel wurde zusätzlich erweitert und ist jetzt die erste weltweit, die über einen Doppel-Spieltisch verfügt – von einer Seite wird die Orgel in ihrer Ursprungsstruktur gespielt und vom anderen Spieltisch mit ihren Erweiterungen angesteuert. Aus der ersten Orgel der Firma Beckerath, der opus 1, wurde damit die opus 1.1.

Nach Vorschlag eines orgelbegeisterten Gemeindemitglieds hat Andreas Oettel/Studio ‚AGO in einem Kurz-Video Erläuterungen des Organisten Christian Westerkamp, Impressionen aus der Orgelbau-Werkstatt Beckerath und Klangproben der vollendeten Orgel zusammengestellt.

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Mehr Informationen

Hausgottesdienst mit Kinder feiern

Einen Hausgottesdienst mit kleineren Kindern feieren – dafür hat St. Antonius’ Gemeindereferentin Ines Sandau eine Vorlage zusammengestellt, die Sie hier laden können.