Die Adventszeit ist genau richtig, um die neue Pfarrei Heilig Geist Hamburg kennenzulernen. Sie besteht ja nicht nur aus den Gemeinden St. Antonius, St. Bonifatius und St. Elisabeth, sondern auch aus den englisch- und spanischsprachigen Gemeinden, den ihr zugeordneten Schulen, Kindergärten und KiTas, der UKE-Patientenseelsorge und – last but not least – der lebendigen Studentengemeinde.
In unserem Adventskalender (PDF) finden Sie an (fast) jedem Tage größere und kleinere Events, die sich bestens eignen, den Horizont zu erweitern. Fühlen Sie sich eingeladen!
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https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2021/11/Hl-Geist-Adventskalender_aktuell2-1.webp16971200adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-11-17 11:30:222024-07-08 10:03:53Es tut sich was in der Adventszeit
Es war die erste Messe, bei der endlich wieder einmal gesungen werden durfte. Bei strahlenden Sonnenschein versammelten sich rund 150 Menschen am 16. August im Rahmen eines Pilgersonntags zum feierlichen Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Ansgar Hawighorst auf dem Schulhof der Grundschule St. Antonius. Selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften. Trotz des für viele auch traurigen Anlasses war es am Ende ein fröhlicher Abschied. Das zeigt auch die Auswahl von Fotos, die wir hier präsentieren.
Fast acht Jahre durften wir ihn als Pfarrer und Pastor bei uns in St. Antonius haben. Ältere Gemeindemitglieder in St. Elisabeth kennen Ansgar Hawighorst aber schon länger, war er dort doch zu Beginn seiner „Karriere“ schon Kaplan. Den Menschen in St. Antonius und in unserem Pastoralen Raum hat er sich stets sehr verbunden gefühlt. Vielen war er ein wichtiger Gesprächspartner und wertvoller Ratgeber. Seine Predigten werden wir vermissen. Denn Pfarrer Hawighorst hatte die Gabe in freier Rede das Evangelium so zu verkünden, dass das Gesagte zum Nachdenken, zum Austausch und zur Diskussion anregte – und die Zuhörer berührte.
Aufmerksam, bescheiden, besonnen, neugierig, offen, humorvoll und warmherzig, klug und weise. So wird er von den Menschen in unseren Gemeinden oft beschrieben. Am Glaubensgespräch in St. Antonius hat er immer gerne als Gast teilgenommen. Hier ergab sich die Gelegenheit zu intensiven Gesprächen über unseren Glauben und unsere Kirche. So mancher Gedanke bleibt in Erinnerung, etwa wie er versucht Menschen zu sehen: „Mit dem Blick des Herzens das Licht auf dem Angesicht der Brüder und Schwestern neben uns wahrnehmen.“
Wir sagen von Herzen danke, lieber Ansgar Hawighorst, für viele gute und segensreiche Jahre. Ihnen Gottes reichen Segen und alles Gute
Nehmt Neuland unter den Pflug Dieses Wort des Propheten Hosea lässt mir keine Ruhe. Es begleitete mich am 01.09. 2020 in den Ruhestand. Ruhestand ist für mich in der Tat Neuland. Ich vermisse die. mit denen ich als Pfarrer verbunden war. Fast 50 Jahre war für mich weitgehend der Dienst Leben und Erfüllung.
Nehmt Neuland unter den Pflug Mit einem wunderbaren Open-Air-Gottesdienst mit Gesang nach Monaten und offiziellem Dank wurde ich in HH-Winterhude verabschiedet. Anschließend durfte ich noch zwei Stunden persönlichen Dank und Abschied erleben. Es hat mich bewegt zu hören, was ich in den vergangenen Jahren Einzelnen, Familien oder Gemeinden gegeben haben soll. Es scheint mehr gewachsen zu sein, als ich ahnte – Dank sei Gott.
Nehmt Neuland unter den Pflug Inzwischen wohne ich in Wohngemeinschaft mit Pfarrer Langer im Pfarrhaus der Pfarrei Maria und Joseph in Harburg. Wir treffen uns morgens zur Laudes und zum Frühstück, mittags zum Mittagessen und abends zur Komplet. Das tut gut. Ich habe die Küche übernommen. Das gibt meinem Tag eine Struktur. Beim Aufwachen (und auch im Gottesdienst) kommt mir allerdings oft der Gedanke: Was koche ich heute?
Nehmet Neuland unter den Pflug Wir haben verabredet, dass ich – außer in Notfällen – bis Ende des Jahres keine Gottesdienste übernehme. Das ist nicht leicht, aber hilft mir, mich neu zu orientieren. Ich habe Zeit (manchmal zu viel), lerne Leute kennen, geh einkaufen, koche, lese, bete, denke nach, arbeite an einem Artikel, mache einzelne Besuche, regelmäßig einen Spaziergang, bemühe mich um „Digitalkompetenz“ und beginne manches in einem neuen Licht zu sehen…
Nehmt Neuland unter den Pflug Mit unserer Gemeinschaft im Fokolar treffen wir uns zurzeit montags per Videokonferenz. Wenigstens das! Ich habe begonnen, am Montag jeweils einen Bruder real zu besuchen. Das macht einen Unterschied. Begegnungen von Angesicht zu Angesicht sind doch unersetzlich.
Nehmt Neuland unter den Pflug Die Gemeinden hier sind durch Schulschließungen stark gebeutelt. Bis September 2021 soll zudem südlich der Elbe aus vier Gemeinden eine Großpfarrei mit ca. 25.000 Mitgliedern entstehen. Ich staune, wie viele sich trotz allem engagieren. Glaube und Gemeinschaft im Glauben ist ihnen offensichtlich wichtig – die Institution Kirche eher ein Problem.
Nehmt Neuland unter den Pflug Durch die furchtbaren Missbrauchsgeschichten und das Versagen gegenüber den Opfern wird unsere Kirche richtig umgepflügt. Als ehemaliger Beauftragter sehe ich im Rückblick-auch eigenes Versagen. Ich hätte mich mehr um die Opfer kümmern müssen. Das bedaure ich sehr. Ich hoffe und bete nicht nur um einen guten Weg sondern, dass unsere Kirche wirklich Neuland unter den Pflug nimmt.
Nehmt Neuland unter den Pflug Das Neuland schlechthin liegt immer vor uns. Im vergangenen Jahr habe ich erfahren und auch erlitten, dass viele, mit denen ich verbunden bin, mir dorthin vorausgegangen sind. Ich denke z.B. an meinen älteren Bruder Heinrich oder Sr.Teresa vom Karmel. Inzwischen kenne ich im Himmel mehr als auf der Erde…
Nehmt Neuland unter den Pflug „A.E.I.O.U. – Ein alter Esel jubelt ohne Unterlass“. 2021 ist im Januar mein 75. Geburtstag. Unter den gegenwärtigen Bedingungen werde ich ihn in aller Stille begehen. Am 26. Juni bin ich 50 Jahre Priester. Geplant ist, dass wir als Weihekurs um 12.00 Uhr im Dom zu Osnabrück eine Hl. Messe feiern. Wir werden sehen, was möglich ist.
Nehmt Neuland unter den Pflug Corona-Pandemie – Viele Jahre habe ich mich geärgert, dass die Evangelien zum Ende des Kirchenjahres und zum Beginn des Advents von einer weltweiten Katastrophe sprechen. Mir erschien das irgendwie unwirklich. Jetzt erleben und erleiden wir es hautnah. Kann es sein, dass das Wort des Hosea heute seine eigene Bedeutung gewinnt?
Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; Dann wird er kommen und euch mit Heil überschütten. (Hos 10,12)
Eine gesegnete Advent- und Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2021 (trotz allem)
Ihr / Euer Ansgar Hawighorst
Foto: ingimage
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2020/12/nehmt-neuland-unter-den-pflug-iss_6411_03922.jpg9811440adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2020-12-11 19:12:312024-07-08 10:03:53Nehmt Neuland unter den Pflug
Obwohl man sicherlich mit „Queen Elisabeth“ in unserer Kirchengemeinde nicht ganz falsch liegen würde, ist mit der „Königin“ hier kein gekröntes Haupt gemeint. Die Rede ist von unserer Orgel, die zu Recht als Königin der Instrumente bezeichnet wird. Bereits seit über einem Jahr schweigt sie und wir mussten ihren wunderbaren Klang entbehren. Aufgrund altersbedingter und technischer Probleme hat sich unsere Königin in fachmännische Obhut begeben müssen.
Wer im vergangenen Jahr das eine oder andere Mal seinen Blick gen Empore gerichtet hat, konnte immer wieder spannende Veränderungen erkennen. Am Anfang verschwanden alle Pfeifen und es blieb allein der Korpus stehen. Dann, sukzessive kamen sie zurück an ihren Platz: repariert, gereinigt und strahlend glänzend. Seit einigen Monaten werden alle Pfeifen neu intoniert. Dies bedeutet, dass jeder einzelnen Pfeife ihr spezifischer Klang verliehen wird. Wer dem Orgelbauer einmal über die Schulter geschaut hat, wird feststellen, dass dies ein seltenes Handwerk und eine hohe musikalische Kunst zugleich ist. Die Hamburger Firma „Rudolf v. Beckerath Orgelbau“, die unsere Orgel übrigens 1951 erbaut hat, hat wahrhaft großartige Arbeit geleistet und mit viel Gespür dem Instrument neuen Geist eingehaucht und einen wunderbaren erhabenen Klang verliehen.
Am 3. Adventswochenende 2020 war es nun soweit sein: Unsere Königin ist zurückgekehrt und will die Gottesdienste und uns wieder mit ihrem majestätischen Klang erfreuen. Wie vieles in diesem Jahr, musste auch das geplante große Orgelfest, mit Konzert, Führungen, Speis und Trank aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. Wir haben aber in zwei sehr schönen Gottesdiensten am 12. und 13. Dezember unsere Orgel wieder begrüßen und segnen können. Sobald es die Corona-Situation wieder zulässt, werden wir unsere Königin mit einem „Tag der Orgel“ gebührend feiern – versprochen! Gerne können Sie jederzeit unsere Organisten Christian Westerkamp und Jens Ludwig ansprechen und sich ausführlich über unsere Beckerath-Orgel informieren.
Unser großer Dank gilt besonders der beherzten Unterstützung der St. Elisabeth-Stiftung (SES). Nur durchihren tatkräftigen Einsatz und die Vorfinanzierung konnte dieses Projekt überhaupt realisiert werden. Die St. Elisabeth-Stiftung nimmt gerne jederzeit Spenden für die Refinanzierung des Projekts unter der nachfolgenden Bankverbindung entgegen:
… dargeboten von Erstkommunionkindern aus St. Antonius.
Viele werden in diesem Jahr an Weihnachten nicht in die Kirche zum Festgottesdienst gehen können. Zum einen sind die Plätze begrenzt. Zum anderen möchte auch manch einer in der jetzigen Situation lieber zu Hause bleiben. Deswegen haben einige Erstkommunionkinder aus St. Antonius, Herr Ludwig, der Organist aus St. Elisabeth und Kaplan Taubitz es übernommen, Ihnen trotzdem das Weihnachtsevangelium durch dieses Video zu kommen zu lassen und so die frohe Botschaft, dass Gott zu uns in dem Jesuskind auf die Erde gekommen ist, zu verkünden.
Vielen Dank an alle, die zur Entstehung des Weihnachtsvideos beigetragen haben – besonders vielen Dank an die Kinder!
Erzbischof Stefan Heße hat unseren Pfarrer Franz Mecklenfeld und den Schweriner Probst Georg Bergner zu Domkapitularen ernannt. In einem Gottesdienst am 25. Juni sollen beide in ihr Amt eingeführt werden. Selbstverständlich bleibt er uns als Pfarrer erhalten.
Das Domkapitel unterstützt den Bischof in der Leitung und Verwaltung des Bistums. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, bei Bedarf einen neuen Bischof zu wählen.
Wir gratulieren Pfarrer Mecklenfeld und wünschen ihm Gottes reichen Segen für das zusätzliche neue Amt.
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2021/02/Porträt-Pfarrer-Franz-Mecklenfeld-DSC_4774-1600x2405-1.jpg24051600adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-02-19 10:45:082024-07-08 10:03:53Pfarrer Franz Mecklenfeld zum Domkapitular ernannt
Livemusik ist ein rares Gut in diesen Tagen, um nicht zu sagen kaum existent. Um so schöner, dass der Chorleiter von St. Antonius, Tom Kessler, am Samstag, dem 27. März und am Palmsonntag jeweils um 17.15 Uhr eine musikalische Passionsandacht konzipiert und auf die Beine gestellt hat.
In der Besetzung 2 x Sopran, Alt, 2 x Tenor und Bass werden zwei geistliche Werke von Heinrich Schütz (1585–1672) gegeben: Und zwar „Nacket bin ich vom Mutterleib gekommen“ aus den Musikalischen Exequien und die Motette „Also hat Gott die Welt geliebt“. Für Liebhaber barocker geistlicher Musik verspricht es ein wunderbarer Einstieg in die Heilige Woche zu werden.
Der Eintritt ist frei, aber natürlich begrenzt und nur nach Anmeldung über jesaja.org oder das Pfarrbüro möglich. Aktuell (Samstag vormittag) sind noch Plätze zu haben: Hingehen!
Melanie Brünner gründet eine neue Gruppe: youngcaritas. Die richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 bis 27 Jahren mit Herz, die bereit sind, etwas zu bewegen. Für alle, die Spaß haben wollen, andere Menschen und Lebenswelten kennenlernen wollen. Und dabei die Welt verändern!
Mach mit bei youngcaritas Hamburg!
Bei youngcaritas Hamburg sollen mit Spaß und Teamwork unter anderem die Ideen der Jugendlichen realisiert und gemeinsam nachhaltige Projekte und Aktionen auf die Beine gestellt werden. Es kommt nicht darauf an, ob jemand Zeit und Lust auf langfristige Projekte hat oder sich bei einzelnen Aktionen engagieren möchte.
Pünktlich zur Errichtung erscheint ein neues wöchentliches Infoblatt mit allen wichtigen Terminen aus der der Pfarrei Heilig Geist. Es löst die bisherigen Wochenblätter der Gemeinden ab und „Spirit für die Woche”.
Hier können Sie die erste Nummer als PDF runterladen und lesen. Außerdem stellen wir es Ihnen jeweils druckfrisch ab Freitag rechts in der Seitenleiste (bzw. im Footerbereich auf Smartphonedisplays) zum Download zur Verfügung.
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/08/28-08-22-SPIRIT-fuer-die-Woche-450.png369450adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2021-12-10 12:37:112024-07-08 10:03:39Neu: »Spirit für die Woche«
An die Gemeindemitglieder An die Ehren- und Hauptamtlichen im Dienst der Pfarrei An MitarbeiterInnen im EGV An Bekannte und Freunde An meine Angehörigen
Liebe Adressierte,
über meine Absicht, spätestens mit der Vollendung meine 70. Lebensjahres im Ruhestand zu sein hatte ich schon das ein oder andere Mal mehr oder weniger offen gesprochen. Dabei dachte bis vor nicht langer Zeit konkret an den Sommer 2023.
Neben meinen persönlichen Gründen (meine gesundheitliche Situation mit Langfolgen der Krebs-OP im Jahr 2009, das altersgemäße Nachlassen der Kräfte und mein Wunsch, von den langjährigen und dauerhaften Verpflichtungen und Verantwortungen entlastet zu werden) ist in mir nach der Errichtung unserer Pfarrei Heilig Geist am 12. Dezember 2021 die Erkenntnis gewachsen, dass es bei der zuversichtlichen und optimistischen Grundstimmung in der Pfarrei Heilig Geist, bei einer gewachsenen Einheit in und zwischen den Gemeinden und Orten kirchlichen Lebens, bei der sehr qualifizierten, engagierten, glücklichen Besetzung des Pastoralteams, der Gemeindeteams und des Kirchenvorstandes mit seinen Fachausschüssen sinnvoll ist, meine Aufgaben und die Leitung in unserer Pfarrei Heilig Geist früher als im Sommer 2023 abzugeben. Denn so kann sich nach meiner Überzeugung mit einer Neubesetzung der Stelle und Aufgabe des Pfarrers die Pfarrei Heilig Geist mittel- bzw. längerfristig kontinuierlicher und besser weiterentwickeln als nach einer etwas längeren, aber letztlich auch nur noch kurzen Leitungszeit meinerseits bis zum Sommer 2023.
Deshalb habe ich Erzbischof Dr. Stefan Heße um meine Versetzung in den Ruhestand mit Wirkung zum 31. Oktober 2022 gebeten. Ich bin dankbar, dass er nach einem persönlichen Gespräch meiner Bitte zugestimmt und mich mit seinem Brief vom 15. August in den Ruhestand versetzt hat.
Bei allen, in den letzten Jahren auch besonders dramatischen Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft, blicke sehr dankbar auf die sehr ereignisreichen und intensiven Jahrzehnte meines Lebens und meines Dienstes als Priester zurück: auf die fast 10 Jahre als Kaplan in den Pfarreien Kiel St. Nikolaus (1980–1985) und in Melle St. Matthäus (1985–1989), sodann auf die 33 Jahre als Pfarrer in den Pfarreien Kiel St. Birgitta im Ökum. Zentrum Mettenhof (1989–1999), in Herz-Jesu Halstenbek (1999–2006), in der Propstei Herz-Jesu zu Lübeck (2006–2016) und schließlich seit dem 1. März 2017 hier in Hamburg, in St. Bonifatius, St. Elisabeth, St. Antonius – und nach der Entwicklung des Pastoralen Raumes Alster Nord-West jetzt in unserer am 12. Dezember 2021 errichteten neuen Pfarrei Heilig Geist. Am 24. Juni 2021 wurde ich Mitglied im Domkapitel.
Ich ‚fliehe‘ nicht aus meinem Beruf als Priester unserer Kirche – und ebenso wenig aus meinem Dienst in unserem Erzbistum Hamburg und aus unserer Pfarrei Heilig Geist. Vielmehr bin ich sehr dankbar, dass mir im Laufe der Jahre und Jahrzehnte die genannten Aufgaben und Dienste übertragen und anvertraut wurden. Herausragend war vor vielen anderen die Seligsprechung der Lübecker Märtyrer am 25. Juni 2011, die ich mit vorbereiten, gestalten und feiern konnte. Dennoch ist es jetzt die rechte Zeit, aus dem aktiven Dienst auszuscheiden. Ich freue mich darauf, im Herbst diesen neuen Lebensabschnitt zu erreichen und beginnen zu können. Am 31. Oktober 2022 werde ich, so Gott will, im 70. Lebensjahr sowie im 43. Jahr meines priesterlichen Dienstes im Bistum Osnabrück und (seit 1995) in unserem Erzbistum Hamburg stehen. Wo werde ich nach der Pensionierung leben? Ich habe mich entschieden, nach München zu ziehen. Dort habe ich in den Jahren 1974–1978 studiert, dort kann und werde ich aufgrund einer jahrzehntelang dauernden Freundschaft zu einem Ehepaar und einiger Kontakte zu weiteren Bekannten und Freunden diesen neuen Lebensabschnitt mit Zuversicht beginnen können.
Weil eine Versetzung in den Ruhestand durch den Personalreferenten natürlich nicht kurzfristig vorbereitet bzw. gemanagt werden kann habe ich seit ein paar Wochen bereits mit dem kommenden Ruhestand ‚im Hinterkopf‘ gelebt. Ich habe mich dennoch bemüht, meine Aufgaben und Dienste angemessen, verantwortlich und nach besten Kräften zu erfüllen; und das soll bis zum Ende meines Dienstes auch so bleiben.
Von Herzen danke ich allen, mit denen und für die ich in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten die Frohe Botschaft verkündigen, die Sakramente feiern und Seelsorger sein durfte. Ich danke allen, mit denen ich Projekt-, Gemeinde-, Pfarrei- und Kirchenentwicklung gestalten konnte. Ich danke allen, die mir dabei Vertrauen geschenkt, mich begleitet, inspiriert und toleriert haben. Von Herzen bitte ich all die um Vergebung, denen ich nicht gerecht oder denen ich zum Ärgernis geworden bin.
Am Sonntag , dem 30. Oktober möchte ich mich gerne in der Eucharistiefeier und einer anschließenden Begegnung in St. Bonifatius von Ihnen/Euch aus meinem priesterlichen Dienst als Pfarrer verabschieden. Evtl. ist es Ihnen/Euch möglich, dabei zu sein. Konkrete Information dazu erfolgen Ende September.
Mit meinem Primizspruch aus dem Psalm 8, der mir seit der Priesterweihe durch Bischof Helmut Hermann Wittler am 2. Februar 1980 im Dom zu Osnabrück immer ein ganz wichtiger, ermutigender, stärkender und aufbauender Gedanke für meinen Glaubens und meinen Dienst war und geblieben ist grüße ich Sie und Euch sehr herzlich: „HERR, unser Herr, / wie gewaltig ist Dein Name auf der ganzen Erde, der Du Deine Hoheit gebreitet hast über den Himmel. Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass Du Dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, Du hast ihn gekrönt mit Pracht und Herrlichkeit.“
Gott segne und erfülle Sie und Euch mit Seinem Geist und mit der Gewissheit, dass wir Seine geliebten Töchter und Söhne sind: heute, in den nächsten Tagen und Wochen sowie nach meiner Pensionierung aus dem Dienst in unserem Erzbistum Hamburg und unserer Pfarrei Heilig Geist!
Ihr/Euer Pfarrer Franz Mecklenfeld
Foto: Tanja Dirbach
https://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/08/Pfarrer-Franz-Mecklenfeld-IMG_7064.jpg19201440adminhttps://heiliggeist.org/wp-content/uploads/2022/06/heilig-geist-header-logo-01.svgadmin2022-08-18 16:31:162024-07-08 10:03:39Meine Versetzung in den Ruhestand am 31. Oktober 2022
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