Gitarren in St. Antonius

Nacht der Kirchen 2021 –
Sa. 18. September 2021; 20.00 bis 24.00

Stündlich eine neue Welt: Das Hamburger Gitarrenforum präsentiert seine siebte Gitarrennacht im Rahmen der NDK und ist in diesem Jahr als zentrales NDKH-Projekt „Gitarrenkirche“ in St. Antonius (Winterhude) zu Gast. Vom Solo bis zum Ensemble, von Renaissancetänzen bis zum Sting-Arrangement verzaubert diese besondere Nacht mit dem warmen und vielseitigen Puls der Gitarre und überrascht zu jeder vollen Stunde mit kontrastierenden und in sich geschlossenen 30-minütigen Programmsets.

Das Programm wird von Hamburger KünstlerInnen, Studierenden der Musikhochschule (HfMT), vom JMS-GO! und den Leistungsklassen der Staatlichen Jugendmusikschule, von der Musikschule Bergstedt und dem Farmsener Gitarrenensemble der VHS gestaltet. Zum Abschluss und Ausklang gegen Mitternacht erklingen Lieder zur guten Nacht vom NDKH-Projektensemble (das traditionell offene Ensemble ist leider nicht möglich!).

Detailliertes Programm PDF Download hier

Das Hamburger Gitarrenforum setzt sich seit 2002 ehrenamtlich für die Förderung und Vernetzung der Hamburger Gitarrenszene ein, ist seit 2019 als gemeinnütziger e.V. konstituiert, Mitglied im Landesmusikrat und verantwortlich für die Programmgestaltung dieser Gitarrennacht.

Aus pandemischen Gründen gelten folgende Vorgaben für den Besuch der Gitarrennacht:

  • Eintritt nur mit 3G Nachweis und ohne Krankheitssyptome
  • Es besteht Maskenpflicht; bitte halten sie Abstand und die allgemeinen Hygieneregeln ein!
  • Reservierungen sind – bei Verfügbarkeit – ab 13. 9. unter hamburgergitarrenforum@gmail.com möglich und müssen spätestens 20 min vor Konzertbeginn eingelöst werden. Bis zu vier Personen aus einem Haushalt können sich eine Sitzposition teilen.

Weitere Infos auf der Nacht-der-Kirchen-Seite

Institutionelles Schutzkonzept zur Prävention von sexueller Gewalt

an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen

Das Bekanntwerden von Fällen sexuellen Missbrauchs in der Katholischen Kirche hat gezeigt, dass durch Weg-Sehen und Nicht-Handeln Menschenrechte schwer verletzt und viel Leid entstanden ist. Aufgrund dieser schmerzhaften Erfahrungen wurde auch im Erzbistum Hamburg überlegt, wie vorbeugende Maßnahmen und Strukturen geschaffen werden können, damit mehr Schutz und Sicherheit in kirchlichen Einrichtungen gewährleistet werden kann. Auch in unserer Pfarrei Heilig Geist wollen wir eine neue Kultur der Aufmerksamkeit und Verantwortung aufbauen. Ziel ist es, dass insbesondere Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene die Gemeinden und Einrichtungen unserer Pfarrei als sichere und geschützte Orte erleben, so dass sie sich mit ihren Fähigkeiten und Begabungen einbringen und entfalten können. Die Überlegungen dazu sind zusammengefasst in unserem Institutionellen Schutzkonzept zur Prävention von sexueller Gewalt an minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen.

Die Überlegungen dazu sind zusammengefasst in unserem Institutionellem Schutzkonzept. Wenn Sie auf das Bild klicken, erhalten Sie die vollständige Fassung als pdf.

Weitere Informationen finden Sie auch beim Referat für Prävention und Intervention: www.praevention-erzbistum-hamburg.de

„Amburgi, avanti, presto!!“

Am 10. Oktober vor 60 Jahren wurde Monsignore Wilm Sanders in Rom zum Priester geweiht. Aus diesem Anlass reiste eine 33-köpfige Pilgergruppe aus St. Antonius, St. Elisabeth und St. Bonifatius unter Führung von Pfarrer Mecklenfeld für sechs Tage nach Rom, um vor Ort mit Sanders sein Diamantenes Weihejubiläum zu feiern.

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Niemanden allein lassen

Ostergruß-Aktion

An den Kar- und Ostertagen waren mehrere Menschen aus unseren drei Gemeinden unterwegs, um kleine Ostertüten an ältere Menschen zu verteilen. In den Ostertüten befanden sich ein gesegnetes Buchsbaumsträußchen, eine kleine Osterkerze und eine Osterkarte vom Pastoralteam. Insgesamt wurden um die 400 ältere Menschen mit so einer Ostertüte beschenkt. Es waren auch mehrere Senioreneinrichtungen dabei, bei denen die Heimleitung drum gebeten hatte, allen Bewohner so einen kleinen Ostergruß zukommen zu lassen. Uns haben in den Pfarrbüros mehrere sehr dankbare und bewegende Rückmeldungen von älteren Menschen zu diesem Ostergruß erreicht. Vielen Dank allen, die uns Menschen genannt haben, die sich über so einen Gruß freuen würden, die für die Senioreneinrichtungen gleich mehrere Ostergrüße zusammengebunden haben und allen, die Ostertüten verteilt und so anderen eine Freude bereitet haben!

Hilfsaktion „Wir helfen einander!“

Bisher haben sich über 70 Personen gemeldet, die gerne ihre Hilfe anbieten. Das ist ganz großartig! Vielen Dank allen, die sich gemeldet haben! Gemeindereferentin Ines Sandau meldet sich bei Ihnen, wenn in Ihrer Nähe Hilfe benötigt wird. Das heißt aber auch, dass wir momentan genügend hilfsbereite Personen haben und wir keine weiteren Hilfsangebote benötigen.

Wenn Sie Hilfe benötigen, z.B. beim Einkaufen oder wenn Sie gerne mal angerufen werden möchten, melden Sie auch gerne bei Gemeindereferentin Ines Sandau.

Gebetsgruppen erhalten laufend Dank- und Bittgebete

Täglich werden den drei Gebetsgruppen über den Gebetskasten in der Kirche oder über Mails bis zu zehn Dank- und Bittgebete anvertraut. Durch das tägliche und sonntägliche Mitbeten in den Gebetsgruppen sowie in der Sonntagsmesse entstehen sehr intensive geistliche Gebetsgemeinschaften.

„… sondern dass du dem Hirten vertraust!“

Es ist ja alles so unsicher und ungewiss, wie sich alles weiter entwickeln wird!“ Diesen Satz habe ich in letzter Zeit sehr oft gehört. Er spiegelt viel von dem wider, wie ich diese „außerordentliche“ Situation erlebe. Unsere familiären, wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Abläufe, wie wir sie bisher kannten, sind völlig durcheinander geworfen. Selbst wie wir uns draußen bewegen, wie wir einkaufen gehen oder Freunden begegnen, ist komplett anders geworden und es ist immer noch ungewiss, wann dieser Zustand sein Ende findet. Das schafft ein starkes Gefühl der Verunsicherung. Das, worauf wir uns bisher selbstverständlich verlassen konnten, was wir als normal erachtet haben, ist in Frage gestellt.

Doch tatsächlich war diese „Unsicherheit des Lebens“ vor Corona schon genauso vorhanden. Ein kleines Virus zeigt uns, dass alles plötzlich ganz anders aussehen kann. Es macht deutlich, dass wir es doch nur sehr begrenzt in der Hand haben, ob wir überhaupt am nächsten Morgen wieder aufwachen und wenn ja, wie der Tag dann verlaufen wird. Dies wiederum kann mich aber durchaus zu der Frage führen, was mir denn Sicherheit gibt, woran ich mich festhalten kann, wenn alles andere wegbricht oder gerade nicht erreichbar ist? Wovon bin ich abhängig und was kann mir in dieser Unsicherheit ein fester Grund sein, auf dem ich sicher stehen kann?

In meinem Büro hängt ein Plakat mit dem Spruch: „Auf deiner Lebensreise ist nicht entscheidend, dass du den Weg kennst, sondern dass du dem Hirten vertraust.“ Dieser Hirte ist für mich Jesus Christus, dessen Leben, menschlich betrachtet, absolut durchkreuzt wurde. Der aber trotzdem ganz und gar seine Sicherheit aus der Beziehung zu unserem Vater im Himmel bezog. So ist mir dieses Gefühl der Unsicherheit auch eine Hilfe, mit Blick auf Jesus weiter im Vertrauen auf Gott zu wachsen.

Ines Sandau
gemeindereferentin@st-antonius-hamburg.de

10. Mai 2020

Nachgefragt:
Suppenküche St. Bonifatius

Mit der Schließung der Gastronomie und den verschärften Regeln zu Beginn der Pandemie mussten auch wir uns ein Konzept ohne allzu nahen Kontakt ausdenken. Gott sei es gedankt, lud bisher jeder Samstag zum Draußensitzen ein und wir konnten uns auf dem Kirchhof von St. Bonifatius treffen. Das Ganze natürlich mit Abstand. Sechs Wochen lang leider auch ohne heiße Suppe und Tische zum Essen und Verweilen. Wir legten stattdessen Lunchpakete mit belegten Broten, Kuchen, Müsliriegeln, Obst, Gemüse und Stoffmasken zum Mitnehmen aus. Letzten Samstag gab es zum ersten Mal auch wieder eine Suppe, die man auf den verstreut aufgestellten Sitzgelegenheiten verzehren konnte. Wir haben, dankenswerter Weise, 25-Euro-Gutscheine von der Firma REWE erhalten. Ein gutes Geschenk für unsere Gäste. Für unsere Gäste und die MitarbeiterInnen des Teams hat die Entfernung zugleich auch neue Nähe gebracht. Dadurch, dass für das Team weniger Arbeit entstand, war mehr Zeit für Gespräche und das Beisammensein mit unseren Gästen. Jede Krise beinhaltet auch Chancen. Wir wollen versuchen, auch wenn sich die Situation entspannt haben wird, diese neu entstandene Nähe weiter zu pflegen.

Suppenküche St. Antonius

Ich möchte ganz herzlich dem Team danken und ebenso allen, die durch Sach- und Geldspenden unterstützen und helfen! Und nicht zuletzt auch denen, die an unsere Gäste denken und für sie beten – in allen drei Gemeinden unseres neuen Pastoralen Raums.

Tobias Emskötter, Leiter der Suppenküche St. Bonifatius
Telefon: 040/49 32 42
E-mail: t.emskoetter@t-online.de

Spendenkonto bei der Hamburger Sparkasse (Haspa):
Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Hamburg-Eimsbüttel
IBAN: DE72 2005 0550 1238 1855 97
Stichwort: Spende Suppenküche

Was hat die Pusteblume mit Pfingsten zu tun?

Wer mich etwas besser kennt, der weiß, dass ich sehr viel Freude an Pusteblumen habe. Zurzeit sind sie überall an den Wegrändern zu sehen. Bestimmt haben Sie sie auch schon entdeckt.

Aufgrund der Corona-Krise haben wir uns als pastorale Mitarbeiter Gedanken gemacht, wie Familien jeden Sonntag einen Hausgottesdienst feiern können und erarbeiten dafür Impulse. Dabei lasse ich mich auch gerne von den Ideen im Internet anregen und bin heute auf einen Gottesdienst aus dem Bistum Speyer gestoßen. Mithilfe von Löwenzahn haben sie versucht den Weg von Ostern bis Pfingsten zu erklären. Diese Idee fand ich einfach genial und möchte sie gerne mit Ihnen teilen.

Von Ostern bis Pfingsten dauert es 50 Tage. In dieser Zeit ist einiges passiert. So wie die Löwenzahnpflanze verschiedene Stadien erlebt, durchlebten auch die Jünger Veränderungen. Zu Beginn ist der Blütenkopf leuchtend wie die Ostersonne. Jesus ist auferstanden! Nach einem langsamen Begreifen breitet sich bei den Jüngern immer mehr die Freude aus. An Christi Himmelfahrt ist Jesus zu seinem Vater zurückgekehrt. Er entzieht sich seinen Freunden, damit sie beginnen ihn (Jesus) in ihrem Herzen zu suchen. Gleichzeitig verspricht er ihnen, dass der Heilige Geist als Beistand und Tröster kommen wird. 10 Tage verbringen die Jünger in Jerusalem und beten und warten – so wie der verblühte Löwenzahn sich wieder schließt und wartet bis seine Zeit gekommen ist, sich wieder als Pusteblume zu öffnen. An Pfingsten passiert etwas Außergewöhnliches: Der Heilige Geist kommt auf die Jünger in Form von Feuerzungen herab und spendet ihnen Kraft und Mut in die Welt hinauszugehen und allen von Jesus Christus zu erzählen. Übertragen auf die Pusteblume bedeutet dies, dass ein Windstoß kommt und die kleinen Samen hinaus in die Welt fliegen. Das Pfingstfest verdeutlicht uns unseren Auftrag: Die Menschen für Jesus Christus und seine Botschaft zu begeistern. Gerade in dieser schwierigen Zeit, scheint es umso wichtiger ihnen von unserer Hoffnung zu erzählen. Erinnern wir uns daran, wenn wir wieder einmal eine Pusteblume in die Hand nehmen und die Samen in die Welt hinauspusten.

Maria Schmidt

Die Königin kehrt zurück

Obwohl man sicherlich mit „Queen Elisabeth“ in unserer Kirchengemeinde nicht ganz falsch liegen würde, ist mit der „Königin“ hier kein gekröntes Haupt gemeint. Die Rede ist von unserer Orgel, die zu Recht als Königin der Instrumente bezeichnet wird. Bereits seit über einem Jahr schweigt sie und wir mussten ihren wunderbaren Klang entbehren. Aufgrund altersbedingter und technischer Probleme hat sich unsere Königin in fachmännische Obhut begeben müssen.

Wer im vergangenen Jahr das eine oder andere Mal seinen Blick gen Empore gerichtet hat, konnte immer wieder spannende Veränderungen erkennen. Am Anfang verschwanden alle Pfeifen und es blieb allein der Korpus stehen. Dann, sukzessive kamen sie zurück an ihren Platz: repariert, gereinigt und strahlend glänzend. Seit einigen Monaten werden alle Pfeifen neu intoniert. Dies bedeutet, dass jeder einzelnen Pfeife ihr spezifischer Klang verliehen wird. Wer dem Orgelbauer einmal über die Schulter geschaut hat, wird feststellen, dass dies ein seltenes Handwerk und eine hohe musikalische Kunst zugleich ist. Die Hamburger Firma „Rudolf v. Beckerath Orgelbau“, die unsere Orgel übrigens 1951 erbaut hat, hat wahrhaft großartige Arbeit geleistet und mit viel Gespür dem Instrument neuen Geist eingehaucht und einen wunderbaren erhabenen Klang verliehen.

Am 3. Adventswochenende 2020 war es nun soweit sein: Unsere Königin ist zurückgekehrt und will die Gottesdienste und uns wieder mit ihrem majestätischen Klang erfreuen. Wie vieles in diesem Jahr, musste auch das geplante große Orgelfest, mit Konzert, Führungen, Speis und Trank aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. Wir haben aber in zwei sehr schönen Gottesdiensten am 12. und 13. Dezember unsere Orgel wieder begrüßen und segnen können. Sobald es die Corona-Situation wieder zulässt, werden wir unsere Königin mit einem „Tag der Orgel“ gebührend feiern – versprochen! Gerne können Sie jederzeit unsere Organisten Christian Westerkamp und Jens Ludwig ansprechen und sich ausführlich über unsere Beckerath-Orgel informieren.

Unser großer Dank gilt besonders der beherzten Unterstützung der St. Elisabeth-Stiftung (SES). Nur durchihren tatkräftigen Einsatz und die Vorfinanzierung konnte dieses Projekt überhaupt realisiert werden. Die St. Elisabeth-Stiftung nimmt gerne jederzeit Spenden für die Refinanzierung des Projekts unter der nachfolgenden Bankverbindung entgegen:

Zweck: Orgelprojekt St. Elisabeth

Darlehnskasse Münster
BIC:   GENODEM1DKM
IBAN: DE27 4006 0265 0022 0900 00

Vergelt’s Gott!

Die Weihnachtsgeschichte …

… dargeboten von Erstkommunionkindern aus St. Antonius.

Viele werden in diesem Jahr an Weihnachten nicht in die Kirche zum Festgottesdienst gehen können. Zum einen sind die Plätze begrenzt. Zum anderen möchte auch manch einer in der jetzigen Situation lieber zu Hause bleiben. Deswegen haben einige Erstkommunionkinder aus St. Antonius, Herr Ludwig, der Organist aus St. Elisabeth und Kaplan Taubitz es übernommen, Ihnen trotzdem das Weihnachtsevangelium durch dieses Video zu kommen zu lassen und so die frohe Botschaft, dass Gott zu uns in dem Jesuskind auf die Erde gekommen ist, zu verkünden.

Vielen Dank an alle, die zur Entstehung des Weihnachtsvideos beigetragen haben – besonders vielen Dank an die Kinder!

Pfarrer Franz Mecklenfeld zum Domkapitular ernannt

Erzbischof Stefan Heße hat unseren Pfarrer Franz Mecklenfeld und den Schweriner Probst Georg Bergner zu Domkapitularen ernannt. In einem Gottesdienst am 25. Juni sollen beide in ihr Amt eingeführt werden. Selbstverständlich bleibt er uns als Pfarrer erhalten.

Das Domkapitel unterstützt den Bischof in der Leitung und Verwaltung des Bistums. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, bei Bedarf einen neuen Bischof zu wählen.

Wir gratulieren Pfarrer Mecklenfeld und wünschen ihm Gottes reichen Segen für das zusätzliche neue Amt.