Gott sei Dank!

Gott sei Dank können wir bald (wenn auch unter Auflagen) in unseren Kirchen gemeinsam Gottesdienste feiern. Ich habe es sehr vermisst. Wie nie zuvor ist mir in diesen Wochen bewusst geworden, welches Geschenk es ist, sich real in einem Raum mit Schwestern und Brüdern zum Gottesdienst zu treffen.

Ein Wort von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolarbewegung, aus dem Jahr 1960 war mir in dieser Zeit Trost und Provokation zugleich: „Und selbst wenn die Kirchen geschlossen sein werden. Wer kann den lebendigen Tempel Gottes, der Christus in unserer Mitte ist, zerstören? Und wenn die Sakramente gestrichen werden, wie könnten wir dann nicht aus diesem Brunnen mit lebendigem Wasser trinken, der die lebendige Liebe unter uns ist? Das ist Christus in unserer Mitte!“

Wie kann das geschehen? Bei Paulus fand ich einen entscheidenden Hinweis: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist“ (Röm.5,5). Nicht unsere Anstrengung, die durchaus gefragt ist, ist der Schlüssel, sondern der Geist, der uns verheißen ist. Um ihn beten wir in besonderer Weise in diesen Tagen vor Pfingsten.

Pfarrer Ansgar Hawighorst
Pastor in St. Antonius

Gemeinsames Schreiben der Landesbischöfin und des Erzbischofs zum Palmsonntag

In einem gemeinsamen Schreiben wenden sich Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der evangelisch-lutherischen Nordkirche, und Erzbischof Dr. Stefan Heße an die Christen in Norddeutschland.

Sie gehen dabei auf die »bedrängende und bedrückende Zeit« ein, in der der Brief an die Gläubigen verfasst ist, machen Mut, die Herausforderungen anzunehmen und weisen auf ein gemeinsames Ostergeläut am Ostersonntag um 12.00 Uhr hin.

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